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Verlauf, Beendigung und Gesammtcrgebmsse.
8. 172.
Uebersicht der Auszeichnungen.
In den> ursprünglichen Plane, welchen die 8voiet)' c>k -Vrts für die Ausstellungentwarf, waren Auszeichnung«, für die zur Ausstellung eingesendeten vorzüglichenFabrikate von bedeutenden, Werthe vorgesehen und bei Ernennung der Britischen AuSstcllungskommiffare war schon festgestellt, daß 20,000 Lstr. zu diesem Zweck ver-wendet werden sollten. Sie bemerkten jedoch bald, daß in mehreren Hanptsttzcn derFabrikation ein so entschiedener Widerwille gegen eine Konkurrenz zu Geldprämienvorwaltete, daß bei Festsetzung derselben viele wichtige Fabriken gar nicht ausstellenwürden. Sie beschlossen deshalb (s. Theil I. Seite 48), daß die Auszeichnung inder Zuerkennung von Preismedaillcn bestehe» sollte, welchen in einzelnen besonderenFälle», wie beispielsweise, wenn Künstler bei Anfertigung von werthvollen Aus-stellungsgegenstände» bedeutende Auslagen ohne Aussicht auf entsprechenden Gewinnvon ihrem Werke gehabt, Geldverleihnngeu hinzugefügt werden konnten. Diese letz-teren waren jedoch von den Preisgerichten blos in Borschlag zu bringen, ihre An-erkennung hatten sich die Britische» Kommissare selbst vorbehalten.
Die Kommission beschloß, Bronze als das Metall zu erwählen, aus dem dieMedaille» zu verfertigen seien, indem es dasjenige sei, worin in der Medaillenrknnstdas größte Feld dem Küttstlergeiste geboten werde.
Unter den eingesendeten Entwürfen erhielten die erste Belohnung von 100 Lstr.die drei besten: Hippolyte Bonnardel aus Paris , Leonard W. Wpou ausLondon, G. G. Adams aus London ; und die zweite Belohnung von 50 Lstr.:John Hancock aus London, L. Wiener aus Brüssel , Gayrard a»S Paris.
2m Ganze» liefen 120 Entwürfe ei», die in der isociet^ ok ^rts ausgestelltwurden.
Die eine Seite der Medaillen tragen die Bildnisse der Königin und des PrinzenAlbert, ausgeführt durch den Akademiker W. Whon, Medailleur der Münze, »achden Sprakusaner Medaillen. Das für die Medaillen bestimmte Kommittee, welchesaus dem Minister W. E. Gladstone, Lord Lhtteltou, dem Ho». T. B.Mara»lap und dem Rev. H. G. Liddcll bestand, schlug als Inschriften für diegroße Verdienstmedaille die etwas geänderte, dem ManiliuS, Astronomicon (V. 737)entnommene Stelle: „blst ctian, in maAiin guaestam rcspublica munilo" und fürdie Preismcdaillc den Bers aus dem ersten Buch der Metamorphosen des Ovid (V. 25) „Uissociata locis concorsti pace iißavit" vor.
Die PrciSmedaille zeigte folgendes Gepräge: