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Verlauf, Beendigung und Gcsammtcrgebnisse.
welche zu einem Museum der mittelalterlichen Kunst bestimmt war, als Kern einerGallerte werthvolle Gegenstände des Studiums für diese Abtheilung abgebenkönnte.
Behufs einer harmonischen Berfolgnng der voraufgeführten mannigfaltigen Bit-dnngSzwecke scheint steh besonders eine Bereinigung aller vorgenanntenGesellschaften in einem Gebäude zu empfehlen. Der philosophische Klub,eine Gesellschaft der bedeutendsten Mitglieder der I1ov.il 8ocietv, ließ 1847 durchdiejenigen Mitglieder, welche auch an andern wiffenschastlichen Vereinen betheiligtwaren, dieselben fragen, in wie weit sie geneigt sein würde», bei einer Vereinigungder Institute der Hauptstadt mitzuwirken. Die Antworten der verschiedenen Gesell-schaften ware » meist eingehend, aber wegen der Schwierigkeit, einen geeigneten Ortaufzufinden, wurde die weitere Ueberlegung des Gegenstandes verschoben. ImJahre 1851 wurde jedoch dieser Vorschlag wieder vor die Gesellschaften gebrachtund in einzelnen Fällen sind feste Beschlüsse zu seinen Gunsten von den Vorständengefaßt, während in ander» die Hauptmitglieder die Ansicht unterstützen. Es ist vor-gestellt worden, daß durch diese Vereinigung viel von den VereinSgclvern, welchejetzt für Miethe u. s. w. ausgegeben werden, wirklich zur Forderung wissenschaftli-cher Untersuchungen angewendet werden könnten; und dadurch, daß die Bibliothekenalsdann gegenseitig und sogar allgemein benutzt werden könnten, würde die große, llnbeguemlichkeit vermieden, welche man jetzt durch den Transport von Bücher» nndandern Gegenständen von einer weit entfernten Gesellschaft hat, während, wenn dieGesellschaften auf einen Punkt vereinigt wären, das Publikum ihren Bemühungenfür die Förderung der Wissenschaft, Kunst und Industrie mehr Aufmerksamkeitschenken würde; auch würde» sie auf den intellektuellen Fortschritt niehr Einfluß aus-üben, als es in ihrem jetzigen zerstreute» Zustande möglich ist. Die Vereinigungder Gesellschaften soll sich jedoch »ur auf die Oertlichkeit, nicht aber auf ihr unab-hängiges Bestehen oder ihre Selbstregicrnng beziehen. Der Plan, welche» die Koiu-mission in ihrem zweiten Berichte vorlegt, bietet die Mittel, auch diesen so bestimmtund wiederholt ausgesprochenen Wunsch zu erfüllen, indem ein für diesen Zweckausreichender und paffender Raum bereit gestellt wird.
') 8ooc»xl Koport Jppoiulix 7. Illnstr. Vat. snppl. V»I. VII. p. 76.
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Beschaffung eines Lokals für das zu gründende Institut unddessen sämmtliche Nebenzwecke.
Aus dem in Bezug auf den Mangel an Raum für die Entwickelung der schonvorhandenen Londoner Institute und Gesellschaften Mitgetheilten ergab sich, daß zuden vorgeschlagenen Pläne» der Ankauf von Land durchaus nothwendig war. Schonbei Ermittelung des Platzes für das AnSstellungSgebäude wurde nicht nur der wennauch »ur vorübergehenden Benutzung eines Königlichen Parkes der hartnäckigsteWiderstand entgegengestellt, sondern das Projekt der Ausstellung schwebte, nachdemes bereits über die ganze Welt verbreitet war, noch in Gefahr, wegen Mangel anRaum ganz zu scheitern; und beim Schluß derselbe» zeigte die Frage über die Fort-schassung des Gebäudes, daß das Gefühl, welches diese Schwierigkeiten erschuf, nochbesteht. Znr dauernden Erlangung eines geeigneten Platzes in einem Park oder an-derem öffentlichen Eigenthum ist demnach keine Aussicht.
Die Erbauung eines neuen Gebäudes für die Nationalgallerie wurde 1851 voneiner dazu ernannten Kommission ausführlich berathen und deren Bericht dem Parla-