Band 
Dritter und letzter Theil.
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§. 185. Mitwirkung der polytechnischen Gesellschaft.

Gesellschaft doch daran erinnern, daß, da die Micthsdauer ihres Gebäudes in neunJahren erlischt, es wünschenswerth erscheint, bald zu bedenken, wie weit die Inter-essen der Gesellschaft durch den Vorschlag gefördert werden."

Was sodann die Waare»-Sammlung betrifft, so schlug Professor Svlly inden, schon oben (§. 183.) erwähnten Vortrug ein Handels-Museum vor, in welchemsowohl die Fabrikate wie auch die Materialien, aus denen sie entstehen, systematischaufgestellt werden möchten. Die Waareiisammlung, für welche die Kommissare vonverschiedenen Ausstellern so viele Geschenke und Versprechen weiterer Beiträge erhal-ten haben, würde in Verbindung mit der schon im Besitze der 8ociet/ ok J.rts be-findlichen Sammlung und den Beiträgen, welche von der thätigen Mitwirkung dieserGesellschaft gehofft werden, einen für dies Handels-Museum sehr wichtigen und Eng-lands würdigen Kern bilden. Es sollten darin Proben aller Produkte, welche durchAus- oder Einfuhr Handelsartikel werde», zum Besten des kommerziellen und desallgemeinen Publikums ausgestellt werden. In dem Cirkular vom 80. Dezemberwird darüber bemerkt:

„Dieser Vorschlag verdient die sorgsamste Prüfung und thätige Mitwirkungder Society vk ^Vrts, durch welche der Plan, welcher zuerst in dieser Gesellschaft ent-stand, nun verwirklicht werde» kann.

Daß ein solches Musenm einen sehr wesentlichen Theil der Pläne der Kommissionausmacht, zeigt sich schon in den Vorschläge» znr Eintheilnng des von ihnen ge-kauften Grundstücks. ES ist daher augenscheinlich, daß die Gesellschaft Anlaß hat,der Frage wegen der Bildung und Leitung des erwähnten Museums, ganz unab-hängig von der Frage, ob die Eomtoire und allgemeinen Geschäfte der Gesellschaftan diese» neue» Ort gebracht werden sollen, näher zu treten.

Schon mehrere auf einander folgende Vorstände der Society ok ^rt8 haben denMangel eines passenden Gebäudes für die gelegentlichen Ausstellungen verschiedenereinzelner Industriezweige empfunden, und ohne Zweifel wird, wenn die Gesellschaftdie ihr zugedachte Pflicht auf sich nehmen will, es sehr möglich sein, zu gleicher Zeitden nöthigen Raum für die angedeuteten kleineren Ausstellungen zu beschaffen, wasauch in der That mit den allgemeinen Ansichten der Kommissare ganz übereinstimmt.Dem Vorstände würde es deshalb angenehm sein, von Mitgliedern der Gesellschaftoder andern Freunden der Sache Vorschläge über die Nothwendigkeit, Nützlichkeitund beste Einrichtung eines solchen Museums zu erhalte». Auch der Vorstand wirdunter der Zeit dem Gegenstände die größte Anftnerksamkeit widmen, und wenn erfinden sollte, daß eine Einrichtung dieser Art dem Lande wirklich von der angegebe-ne» Wichtigkeit sein könnte, wird er es als eine Pflicht gegen die Gesellschaft unddas Publikum ansehen, mit den Kommissaren in Unterhandlung über die bestenMittel der Ausführung zu treten.

Die vorgeschlagene Ausführungsart, nämlich daß nur die Feststellung des Rau-mes und des Systems von der Kommission selbst bewirkt, übrigens aber es den frei-willigen Anstrengungen der Individuen, Korporationen und Autoritäten überlassenwerden soll, für die Beförderung der verschiedenen Interessen zu sorgen, mit welchensie selbst vertraut sind, von denen sie abhängen, und bei denen sie deshalb selbst diebeste» Wächter und Beurtheiler sind, entspricht auch unserer Ansicht: der Vorstandmuß es für eine glückliche Eiuleitnng der Kommissare halten, daß sie auf diese Weisefrei und offen die Ausführung ihrer Pläne demselben Publikum überlasse», für dessenBestes sie gemacht werden, und daß mithin die vorgeschlagenen Institute, welcherEntwickelung sie auch entgegengehe», doch ein Produkt unseres eigenen freien Engli-schen Bodens sind und denselben Grad von Förderung verdienen, wie die Ausstellungvon 18öl von allen Partheie» und Abstufungen der Meinungen erhielt."

Auch anderweitig hat der Vorstand dieser Gesellschaft im Sinne des Rus-flellungs-UnternehmenS eine fortgesetzte Verbindung mit den dieselben Zwecke verfcl-

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