770 Verlauf, Beendigung und Gesammtergebnisse.
stehenden Schule» und Gymnasien vermehren, ohne uns in diese zu mischen. Dadie Schüler, welche in unser Institut eintrete» wollen, die Elementarbildung sürSchulkenntniß und Zeichenkuust bereits haben müssen, wird dieses Institut der allge-meinen Erziehung einen Anstoß geben, welcher für sie von bedeutendem Vortheilsein muß.
Wir sehen ein, daß der Erfolg dieses Unternehmens nächst der göttlichen Vor-sehung gänzlich von der Unterstützung abhängt, welche es von der Mitwirkungdes Publikums, dem Beislande des Parlaments und der Zustimmung der Kroneerhält.
Wir glauben die Gefühle und Bedürfnisse der Bevölkerung dieses Landes richtiggeschätzt zu haben, und die vielen Beweise von Interesse und Gunst, welche wir vonunserer Königin für den Gegenstand unserer Arbeiten empfingen, leiten uns zu derHossnung, daß, sollten wir in diesen, Glauben Recht haben, wir auch fernerhin unsder Förderung Ihrer Majestät erfreuen dürfen."
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Mitwirkung der polytechnischen Gesellschaft für das Institutder Ansstellnngs-Kommission.
Der Vorstand der 8ooiot)' ok ^rts, welche von Ansang bis Ende im engstenZusammenwirken mit der AuSstellungS-Kommission geblieben, theilte nach dem Er-scheinen dieses zweiten Berichts der Königlichen AuSstellungS-Kommissare denselbenihren Mitgliedern mit, und machte sie in Beziehung auf die Mitwirkung der Gesell-schaft durch ein am 20. Dezember 1852 ergangeneS Cirkular unter anderem aufFolgendes aufmerksam.
„Die Mitglieder der 8»elet>' nk Hrts glaubten, daß wegen ihrer Anstrengungenbei der Beförderung der Ausstellung, und weil auf ihren Antrag die Königl. Kom-mission ins Leben gerufen wurde, sie auch auf Verfügung über einen Theil des pe-kuniären Erfolgs des Unternehmens Anspruch hätten. Die Ansprüche der Gesell-schaft sind auch nicht übersehen worden, ihr Antheil an dem großen Werke von 1851ist bei allen Gelegenheiten anerkannt worden. Der Präsident der Kommission hatfortgefahren, dem Fortschreiten der Gesellschaft ein thätiges Interesse zu widme»,und dasselbe kann man von anderen Kommissaren, die auch Mitglieder der Gesellschaftsind, sagen. Jedoch ist eine solche Bewilligung nicht gemacht, und ungeachtet des Scheinsder Begründung der angedeuteten Erwartungen glaubt der Vorstand, daß die Gesell-schaft eine größere Unterstützung und Sympathie des Publikums finde» wird, wennsie bei weiterer Verfolgung ihrer Zwecke auf dessen Hülfe allein sich verläßt.
Weit entfernt, der Gesellschaft Beistand zu leihe», scheinen die Kommissareeher geneigt, die Hülse der Gesellschaft in Anspruch zu nehmen, wie aus nach-stehender Uebersicht der die 8ocietv ok Zrts näher interessirenden Vorschläge sich er-giebt. Die Vereinigung der Institute für Mechanik mit der Gesell-schaft ist als die praktische Erfüllung des Wunsches nach Verbesserungen der ver-schiedenen derartigen Institute Großbritanniens erwähnt, und es scheint der Wunschder Kommissare, diese Vereinigung zu befestigen und auszudehnen.
Verschiedene, eine bessere technische Ausbildung betreffende Vorschläge derKommissare sind aus den vor der polytechnischen Gesellschaft gehaltenen Verträgenund den in denselben entwickelten Gründen motivirt. Der Mangel an bequemenRäumen für diese und andere technisch-wissenschaftliche Gesellschaften ist von derKommission hervorgehoben und darauf, daß denselben geeignete Räumlichkeiten inKensington-Gvre dargeboten werden können, hingewiesen. Wenn auch noch keine be-stimmten Vorschläge über die Raumverwendnng gemacht find, will der Vorstand die