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Verlauf, Beendigung und Gesammtergebnisse.
sement dieses Reiches erschüttert und niedergeworfen, manchen unterneh-menden Fabrikanten bis auf die Sorge für das nothdürstige Bestehen ein-geengt. Dennoch legte die Französische Industrie in allen Erzeugnissen,bei denen Geschmack, glänzendes und modernes Aeußere entscheidend sind,eine unbestreitbare Meisterschaft an den Tag, und erwies sich auch beidieser Veranlassung als die Führerin der Mode und der Bewegung inden gewerblichen Erzeugnissen.
Besonders hervortretend war die Überlegenheit der Industrie derHauptstadt, welche, unterstützt durch die reichsten und bcstzugänglichen Mu-seen und Bildungsanstalten, in Frankreich , mehr als in irgend einem Landeder Welt die besten Kräfte vieler Millionen konzcntrirt. Durch die dortigewahrhaft bewundernswürdige Arbeitsthcilung, verbunden mit dem har-monischen Ineinandergreifen Vcr verwandten, in einer sehr großen Anzahlunabhängiger Werkstätten des verschiedensten Umfanges betriebenen Gc-werbszweige, eröffnen sich dort jedem Talente glänzende Bahnen. Bei200,000 männlichen Arbeitern zählt Paris 65,000 selbstständige Gc-wcrbsunternchmcr, deren Bestehen, Glück und Ehre von der guten Füh-rung ihres Gewerbes, von der Schönheit, Brauchbarkeit und Vcrkäuflich-keit ihrer Erzeugnisse abhängt. Unerreicht war denn auch der Reich-thum, die Mannigfaltigkeit und Neuheit dieser Pariser Waare», sowie dieFeinheit und Originalität der bei ihnen angewendeten Werkzeuge, Prozesseund Musterkompositionen. Wäbrcnd auf 2,697 Aussteller Londons nur14 große Verdienstmedaillen kamen, erhielten die 950 Pariser Ausstellerderen 39; außer der Hauptstadt theilten nur Lvon und Roucn einiger-maßen diesen Glanz.
Daß dagegen die Französischen Provinzen im grellsten Kontrasteauf eine bedenkliche Weise zurücktraten oder gar nicht erschienen waren,daß überhaupt die Französische Industrie in den für die Masscnerzeu-gung, für den Bedarf der zahlreicheren Schichten der Bevölkerung undfür die gewöhnlichen Lebensbedürfnisse arbeitenden Sphären die Bri-tische und Deutsche nicht erreichte, daß bei dieser Lage der Sache dasgegenwärtige Bestehen der Französischen Industrie großcntbcils auf demdortigen in seinen Grundlagen vielfach bcstrittcnen Zollsystem beruht:solche Betrachtungen ließen auch für Frankreich die Verglcichung seinerErzeugnisse mit denen der konkurrirendcn Länder höchst lehrreich er-scheinen. Während in den Ausstellungen Englands und Deutschlands die Darlegungen der Massenproduktion für den großen Konsum vor-herrschten, und die Blicke der transatlantischen Erporteurs die mannigfal-tigste Beschäftigung fanden, zeigte das damals noch republikanische Frank-reich in den meisten und bedeutendsten Abtheilungen vornehmlich lururiöse,nur den höchsten Klassen der reichsten Länder zugängliche Arbeiten, inwelchen Artikeln es denn auch unbestritten die erste Stelle einnahm.
Auch die Darlegungen der Russischen, Spanischen und Ita-lienischen Industrien zeigten eine ähnliche Richtung.