Band 
Dritter und letzter Theil.
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Verlauf, Beendigung und Gesainintcrgebni'fse.

schinew, Wagen-, Eisenbahn-, Schiffs-nnd Mebclbaues wichtige Fort-schritte erkennen.

Im Fache der Wcbewaaren liegen die großen Erfindungen derWoll- und Baumwollspinncrci, der Schncllbleiche und Walzendruckereinun schon eine Reihe von Jahren hinter uns: die Ausstellung zeigte, mitwelcher Schnelligkeit sie sich durch die Hauptproduktivnsgcbiete verbreitethaben. Die Flachsmaschincnspinnerei, die Maschincnkämmerei, die mecha-nische Weberei der glatten und gemusterten Zeuge, die verbesserten Appre-tnrverfahrcn zeigten sich dagegen noch in ihren ersten Stadien. Sowohlhinsichtlich des Geschmacks als der soliden und gefälligen Ausführung,war aus fast allen Branchen der Weberei Ausgezeichnetes vorhanden.Bon dem einfachsten Baumwoll- und Leinenstoff bis zum vollendetstenGobelin fanden sich die Zwischenglieder in fast allen Stoffen. Die Eng-lische Ausstellung für Leinen war unübertrefflich: höchst bemerkenswcrthwar der Fortschritt in der Damast-, Teppich und Tapetenfabrikation,welche starken Aufschwung sowohl durch die Anwendung guter alter Vor-bilder bei den Mustern, als auch durch Fortschritte in der Weberei, Blei-cherei und Färberei gefunden haben und sich in unbeschreiblichem Glänzeentfalteten.

Die üppige Pracht der Orientalischen Gewänder bildete einen eigenthümlichcn Kontrast: von der Feinheit der Zeichnung und Farbe derIndischen und anderen Orientalischen Stoffe blieb für uns viel zu lernen.Auch in Seiden- und Wollstoffen war viel Eigenthümliches und Neues.Bei den Tuchen gewährte die Deutsche Abtheilung für den kommerziellenStandpunkt die befriedigendste Ausbeute: gerade hier zeigt es sich, das;wir, begünstigt durch treffliche, für jede Waarengattnng geeignete Wollen,durch tüchtige Arbeiter, vorzügliche Leistungen der für diesen Fabrikzweigarbeitenden Maschinenbauer und ausgezeichnete Färbereien, auf freienMärkten keine Konkurrenz zu scheuen brauchen.

Unter denjenigen Mctallwaarcn, welche für unsere Verhält-nisse von vorzugöweiser Bedeutung erschienen, traten zunächst die Eisengriffe, sowohl Hecrdgüsse als die feineren Fvrmengüsse der Engländerbedeutsam hervor. Von den großartigsten Stücken, wie z. B. reich verzierten Gittern, bis zu den Kaminen und Oefen und den seinen Ziergriffen herab, sah man höchst vollendete Arbeiten. Insbesondere warenes aber die verfeinerten Güsse, welche durch ihre korrekte Ausführung undinsbesondere auch durch ihre glänzende Politur die Aufmerksamkeit fesselten.Daö Eisenwerk an den Kaminen und Oefen und vorzugsweise die rcverderartigen Umfassungen der Feuerkasten und der Umgitterungen erschienenin solchem Spiegclglanze, das; man sie kaum für Metall hielt. In derReget fanden sich derartige Arbeiten mit reicher Bronze verziert und mitMarmor sehr glücklich in Verbindung gebracht. Von diesem letzten Material war in der Regel der architektonische Theil der Kamine.

Unter den vortrefflichen Arbeiten in Schmiedeeisen zeichneten sich