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reiche Bettstelle» aus, bei denen Französische Aussteller Vorzügliches gc-liefert hatten. Diese vorzugsweise, aber auch die Englischen zeigten einenguten, zum Theil ausgezeichneten Styl.
Unter den vielen Waffen, welche der Beachtung werth erschienen,enthielt die Englische, Belgische und Spanische Abtheilung Bedeutendes,die Französische aber daS interessanteste. Namentlich aus der Abtheilungfür Schiesiwaffe» ist auf staunenswerthe Arbeiten hinzuwcisen, vondenen manche in Bezug aus die Struktur des Eisens an orientalischeVollendung und viele andere durch die Feinheit und den Geschmack dergeschnittenen Arbeiten an die Italienischen Meisterwerke des 17. und 18.Jahrhunderts erinnerten, deren Werke auch offenbar als Vorbilder ge-dient hatten.
In blanken Waffen und Schncidewaaren blieben Solingen undSheffield die obersten.
Auch die Bronze - Ausstellung war von ausierordentlichcm Reich-thum. Vorzugsweise zeichneten sich in diesen Artikeln die Franzosen undEngländer aus. Unter den Arbeiten der ersten traten wieder klar dieVorbilder aus dem griechischen Alterthume und aus der Renaissanee Zeitbis zu ihrem Uebergange ins Barocke hervor. Wenn Barbcdienneden erst bezeichneten Vorbilder» gefolgt war, hatten dagegen die meistenübrigen in der Renaissance Feines geleistet. Man sah eine große Mengetrefflicher figürlicher Darstellungen, denen in sehr geschickter Weise irgendeine Gebrauchsbedeutung gegeben war: hier diente» sie als Karyatide»,dort als beuchter oder Lampenträger, dann wieder als Aufsähe, wieFratin'S ausgezeichnete Thiergruppen und Buignier's trefflicheRelief-Schlacht, andere wieder als Vasen, Kannen, Uhren, Fontaine»und Kamine. Daneben erschienen Bettstellen, Wiegen vom prachtvoll-sten Bronzegusi, reich cisclirte Kanonen, die Portland-Vase und enormeBronze-LüstreS von außerordentlicher Pracht. Von gepreßten Bronzensah man Gardinen- und andere Leisten von auffallender Schönheit, jaselbst ganze Euperporten von reicher Auswahl und feinem Styl. Dievorstehenden Gegenstände erschienen theils naturell, theils orvdirt alsgrüne Bronze, theils mit Lila-Anfing, theils endlich mit reicher Ver-goldung. Am schönsten erschienen meist die brünirten.
Andere Bronze-Arbeiten sah man in Vereinigung mit Marmor,mit Korallen, mit Biseuit und Marguctterie.
Die zahlreichen Englischen Bronzen erreichten in Bezug auf Feinheitdes Geschmacks und Stvls bei Weitem die Französische » nicht.
Am reichsten und prächtigsten waren die Gold- und Silber-arbeiten aus England, Frankreich, Rußland, Deutschland und Italien vertreten, der Werth dieser Arbeiten und der Juwelen überstieg ein Dritteldes Gesammtwerthö der Ausstellung.
Unter den Französischen Arbeiten der Goldschmiede war vorzugs-weise ein feiner Styl bemerkbar. Nicht nur im Guß, sondern auch in