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Verlauf, Beendigung und Gescimmtergcbniffe.
In diesem Zweige ist auch bemerkbar gewesen, daß man das Prinzip dervon den Arabern stammenden lustrirtcn Majoliken wieder ausgenommenund mit Glück angewendet hat.
Besonders interessant ist noch die Anwendung des StylS der altenEmaillen von Limogcs auf die Töpferei. Dieselben entsprechen bekannt-lich vorzugsweise dem Style der Renaissance und sie finden sich mit vielemGlücke und großer Feinheit angewendet.
Unter den Imitationen der griechischen Antiken, welche vorzugs-weise reich find, wurden aus vielen verschiedenen Werkstätten fast völligtreue Kopien der Vasen und Gefäße gefunden, wie man sie in Groß-Griechenland auSzugraben pflegt. Eine besondere Rolle spielte die War-wick-Vase in strenger, wie in freier Nachahmung; noch größerer Ein-fluß aber war von Neuem wieder der Porkland-Vasc eingeräumt. Mansah davon Darstellungen in ganz erstaunlicher Größe.
Die Deutsche Thonwaarcn-Industrie war in einzelnen Stückengut vertreten.
In der Porzellan-Industrie waren fast alle Länder ver-treten , und fast bei keinem war die Gelegenheit zum Vergleiche den gutenso vorthcilhaft und den geringeren so nachtbcilig.
Bei den Englischen trat ein Bestreben hervor, die eigcntbümlichschöne, und dem Elfenbein nahe kommende Biscuit - Masse zur richtigenGeltung zu bringen, und man sah eine große Anzahl von ausgezeichnetenArbeiten in figürlichem und großem Styl neben den bewundernswürdigstenfeinen Modellirungcn: bald lebensgroße Figuren in reichen Gruppen zu-sammengestellt; Büsten, Kolossal-Vascn neben den zierlichsten, feinstenBlumenstücken, deren Feinheit in Blättern und Stengeln die Natur bis-weilen noch übertrifft.
In den meisten dieser Arbeiten, welche aus der Privat-Industriehervorgegangen find, erscheint Feinheit und Geschmack und offenbart sichder rege Sinn der Engländer für Plastik ; auch in Malerei und Ver-goldung scheinen sie Fortschritte gemacht zu haben. Im Ganzen befriedigtdiese Industrie, wenn sie auch keincswegcs durch so günstige Massenunterstützt wird, wie die unsrige.
Die Russischen Artikel aus der Kaiserlichen Porzellan - Fabrik zeich-neten sich durch Größe, Pracht und Eharakter aus und erschienen beson-ders in der Malerei glänzend und kraftvoll.
Die Französischen Porzellane überragten aber alle anderen beiWeitem: Nicht nur Porzellan von Siwrcs, sondern auch das aus denPrivatsabriken brillirte in dieser Beziehung. Es scheint, daß die Fran-zösische Porzellan-Industrie in dieser Ausstellung alle früheren und selbstihre glänzendsten Leistungen noch übertroffen hat; es ist kein Genre, indem sie nicht Ausgezeichnetes hingestellt hätte. Sowohl in Gefäßen, alsin Tischen, Möbeln und Gemälden ercellirt sie, und die außerordent-