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Verlauf, Beendigung und Gcsammtcrgebnissc.
Gesellschaften Londons, als in Birmingham, Liverpool und Paris glän-zender und durch die dabei gesprochenen Festreden interessanter Feste zuerfreuen. Der Geist, welcher sich bei diesen festlichen Veranlassungenauösprach, war durchgängig der deö Wohlwollens und der Achtung fürdiejenigen Rationell, deren Industrie und Kunstflciß sich bei dem großenUnternehmen betheiligt hatte.
Wir dürfen es mit Befriedigung ausdrücken, daß die große Bedeu-tung unseres Deutschen Vaterlandes in der gewerblichen und Kunstpro-duktion und der hohe Standpunkt der allgemeinen Bildung, vermöge dessenwir unS zu den drei erstell Kulturvölker» der Erde zählen dürfen, bei die-sen Veranlassungen volle Anerkennung fände», und daß die Deutschen beimehreren Gelegenheiten sichtlich als das dem Britischeil am meisten ver-wandte Volk mit Vorliebe ausgenommen wurden.
Dieselbe Herzlichkeit wie beim Willkommen drückte sich auch beimSchluß der Ausstellung aus.
Die Berichterstattungö-Konimisston und die Ausstellungs-Kouimissareder Zollvercinsstaatcn, so wie auch die Regierungs-Kommissare der übri-gen fremdeil Völker nahmen voll den Britischen Kommissaren durch herz-liche Dankschrcibcn bei der Rückkehr nach ihrer Heimath Abschied.
Die Britischen Kommissare sprachen nicht allein mündlich und schuftlich ihren Dank für die Seitens der fremden Staaten geleistete schätzbareUnterstützung aus, sondern versandten auch als dauernde Andenken andie Regierungen, Aussteller und Preisrichter der fremden Länder die zudiesem Behuf geschlageneil Medaillen und reich ausgestatteten Jury-Berichte.
Rächst den großen Wirkungen, welche diese Industrie-Ausstellungauf den Gewerbe- und Kunstflciß, aus die Landwirthschaft und jedenZweig volköwirthschaftlicher Produktion, auf das Maschinenwesen, ausHandels und Verkehrs-Verhältnisse, auf die Bedürfnisse der Völker undauf deren Bezugsquellen zu üben nicht verfehlen kann, wird dieselbe, wiewir mit hoher Wahrscheinlichkeit annehmen, wesentlich dazu beitragen, eineg r ö ß e r c A n n ä herung unter den gebildet c n V ölkern der Erde,einen lebhafteren Gedankenverkehr unter den Genossen verwandter Berufö-zweige und ein Zusammenwirken für solche Zwecke, welche nur durch ver-einigte Kräfte erreicht werden können, herbeiführen. Unter den Vorschlä-gen, die iil dieser Beziehung zur Sprache kamen, erwähnen wir insbesondcre den einer Erleichterung der internationalen Korrespondenz durch eineder Pcnnypost möglichst nahe kommende Herabsetzung des über-seeischen Portos, für welchen Zweck unter dem Vorsitz deö GrafenGranvillc sich eine Iickei'ii>'ckioi»il Uorckage F^ocialio» gebildet lindseitdem fortentwickelt hat, ferner den des freien Verkehrs mitBüchern und Kunstwerken, mit Abschaffung des Eiugangszollsderselben. Wenngleich keine unmittelbaren praktischen Folgen aus denvie fachen Besprechungen über diese Gegenstände hervorgegangen sind, ch