24
Y. Zeittafel. 200—50 v. Chr.
V. Zeittafel. 200 — 50 v. Ohr.
Verfall der griechischen Mathematik.
190. Hypsikles von Alexandria. Wahrscheinlich der Verfasserdes XIV. Buches der Elemente Euklids über die regel-mäfsigen Körper. Gab eine allgemeine Definition der Viel-eckszahlen. Arithmetische Progressionen. Einzelneunbestimmte Gleichungen. ’Avcapoor/.og, von den Aufgängender Gestirne. Einteilung des Kreises in 360 Grade. Beiastronomischen Rechnungen wurden die babylonischen Sexa-gesimalbrüche bis ins XV. Jahrhundert gebraucht.
Lit. God. Friedlein, De Hypsicle mathematico. Bon-compagni Bull. VI, 18711, 493—529. — M. Cantor, Vorl. ii.Gesch. d. Math. I, 309 etc. — Er asm. Bartolino, HypsiclisAnaphoricus sive de rectascensionibus, graece cum lat. vers.J. Mentelii. Paris 1657. — K Manitius, Des Hypsikles SchriftAnaphoricos, nach Überlieferung u. Inhalt kritisch behandelt.Pr. Dresden 1888.
180. Zenodorus. Schrieb über isoperimetrische Figuren(gleichen Inhalts), deren Umfang er verglich.
Lit. Nokk, Zenodorus’Abhandlung über die isoperimetrischenFiguren. Deutsch bearbeitet. Pr. Freiburg 1860. — Fr. Hultscli,Pappi Alexandrini Collectiones quae supersunt. III. Berlin 1878,1138—1165, 1190—1211. — M. Cantor, Vorl. ü. Gesell, d. Math.I, 308 tf.
180. Nikomedes von Gerasa. Erfand die Conchoide oderMuschellinie zur Lösung der Würfelverdoppelung.Konstruierte einen Zirkel zur mechanischen Beschreibungdieser Linie. Benutzte die Quadratrix zur Lösung derQuadratur des Kreises.
Lit. M. Cantor, Vorl. ü. Gesch. d. Math. I, 302 u. f.
180. Diokles. Erfand die Cissoide, Eplieulinie, um dasdelische Problem zu lösen. IIsqI nvqeiav , über Brenn-spiegel. Darin die Aufgabe, eine Kugel durch eine Ebenein einem gegebenen Verhältnis zu teilen.
Lit. M. Cantor, Vorl. ü. Gesch. d. Math. I, 305 ff. — M.Steinschneider, Euklid bei den Arabern. Z. f. Math. XXXI,Hl. Abt. 81—110, 1886.
155. Krates aus Cilicien fertigt den ersten wirklichen Erd-globus an.
Lit. M. C. P. Schmidt, Zur Gesch. d. geogr. Litteratur beiGriechen u. Römern. Pr. Berlin 1887.