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nid ! zigsten Jahr ihres Lebens , nicht nur die Spurender feinsten verstoßenen Schönheit -tragt, sondernin ihrem Umgang den eben so fein angeban-^ ^ ten Geist, und noch täglich die artigsten Arbeitender lebhaften Phantasie zeigt,; denn ich las von ihreine erst ausgearbeitete kleine Comedie, -in welchersie den sich überall zeigenden Fehler, der Schwatz-haftigkeit «nd falschen Auslegungen rügt, indemsie den doppelten Gebrauch des französische» Worts8ou6sr, welches sowohl einen Blasbalg bei demCamin, als eine Ohrfeige bezeichnet, zum Grundeiner kleinen Geschichte nahm, durch welche dasGeschenk eines sehr zierlichenBlasbalgs ( 8oufter) zuder Ursache der Klagen gegen einen sehr rechtschaf-fenen Mann, nnd einer unterbrochenen Heurathwurde; weil die tadelsüchtige Schwatzhaftigkeit,welche etwas von 8ouftet gehört hatte, eine Ohr-feige daraus machte, und eine Familie bewog,ihre Tochter dem Sohn des Mannes zu versagen,der seiner vortreflichen Frau eine Ohrfeige gab.Die Copie , welche ich hier von ein paar durchsie erst kurz gemachten Räthsel geben will, wirdauch beweisen, wie viele Ordnung und Leben nochin dem gesellschaftlichen Ton dieser Frau wohnt,und wie biegsam ihre Ideen und ihr Gedächtniß