Klagen, welche der französische Adel gegen Neckerführt, weckten den Gedanke» in mir: warum folgtekeiner des hohen Adels, den Fußstapfsn des Sul-ky, und Colberks , wahrend sie alle den bürger-lichen Necker beneideten , und haßten » die un-bedachtsame Güte des Königs «nd der KöniWNmißbrauchten, und alle Menschen, ausser ihrerKlaße verachteten; Ich bedauerte, daß ich NeckersLoinpre renöu nicht mit einem Duclos lese»,und auch sein neueres Werk srrx l'^ckmini-Krslion nicht durch einen unpartheyischen Dusclos beurtheilen hören kann. Wie nützlich müßtenseine Gedanken über die Aufrichtigkeit dieses Fi-^nanzministers seynAber was sollte er zu der Anek-dote gesagt haben: daß Neckers erstes Exil ausdem Neid entstund , welcher in dem König gegenihn erweckt wurde, als die Ration die Blatter desLomxcsrenäu so gut aufnahm, und Ncckerndafür segnete! Wer kann sich aber hier enthalten zusagen: arme Fürsten! Nichtswürdige, schmeichlendeHofleute! Denn diese sinds, welche ihnen alles ineinem falschen Licht vorstellen , und Regenten di»keine felbstdenkende Herrn sind, wie unser Friede-rich es war, von Irrweg zu Irrweg führen.
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Buch
Erinnerungen aus meiner dritten Schweizerreise : meinem verwundeten Herzen zur Linderung vielleicht auch mancher traurenden Seele zum Trost geschrieben / von Sophie von La Roche
Seite
204
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