Band 
Erster Band. A und B.
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T li e o x’ i e.

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derlichc HöliC der Flüssigkeit zu erhalten, ohne dafs alsdannin den Raum über derselben andere Stoffe gelangen, welcherdem Wesen des Barometers nach ein leerer Raum, seyn soll.Wasser, Weingeist, ätherische Oele, Säuren u. s. w. er-zeugen Dampfe, und bilden somit über der Säule der Flüs-sigkeit ein Medium von veränderlicher Elasticität 1 2 , dessenDruck dem durch die atmosphärische Luft ausgeübten hinzu-addirt werden müfste, um den absoluten Druck der letzterenzu erhalten. Ist z. B. die Elasticität des Wasserdampfes bei15 ° C. = 0,5 5 5 p. Z. Quecksilberhöhe, so würde das Was-serbarometer = 0,5 55 X 13,6 Z. = 7,5 4 8 Z. bei dieserTemperatur niedriger stehen, und diese Gröfse müfste auchbei vollkommen luftleerem Wasser zur Höhe der Säule des-selben hinzuaddirt werden, um eine der Quecksilbersäuleäquivalente zu erhalten 3 . Die fetten Oele enthalten, solange sie frisch und dünnflüssig sind, Wasser, welches ver-dampft, und wenn sie dickflüssiger werden, fehlt ihnenschon hierdurch das wesentliche Erfordernifs der Flüssig-keit, wozu noch ein störendes Ankleben an die Wände derRöhren kommt. Abgesehen daher davon, dafs das Queck-silber eine kürzere, seinem spee. Gew. umgekehrt propor-tionale, und somit viel leichter zu beobachtende Säule bildet,erfüllt es allein die zum Wesen des Barometers erforderlichoBedingung bis auf die verschwindende Kleinigkeit einer ausder Capillardepression und der noch unbestimmten Elasticitätder im Vacuo gebildeten Quecksilberdämpfe entstehendenAbweichung, wird daher ausscliliefslich zu derselben genom-men , und es ist demnach bei den folgenden Untersuchungenblofs vom Quecksilberbarometer die Rede.

Ein zweites, gleichfalls im Wesen des Barometers ge-gründetes Erfordernifs ist, dafs man die ganze lothrechteLänge der Quecksilbersäule von ihrem unteren bis zum obe-ren Niveau nach einem genauen, bestimmten und gangbarenLängenmafse messe , welche Messung um so viel besser seynwird, je feinere Theile des gebrauchten Mafscs man mitGe-

1 S. Dämpfe. Veigl. Iliblebrandt bei Gcblen E. 54l. das Wasser—barometer betr effend; bei Schweigg. I. 4i. das Oelbaroiueter betreffend.

2 Vergl. Gilbert Ann. XV. 57.