Band 
Erster Band. A und B.
Seite
799
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Barometer,

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Höhe zu schrauben 1 , wird man jetzt nicht mehr in Anwen-dung bringen. Lanmuani’s ausführlich beschriebenes he-berförmiges Reisebaroinetcr von Eisen 2 läfst sich wegen derSchwierigkeit der Fabrication und des Auskochens, desglei-chen wegen der Unmöglichkeit einer unmittelbaren Beobach-tung des Quecksilbers nicht empfehlen, indem das Barometerüberhaupt nicht in die Hände solcher Personen gehört, welcheeine Glasröhre zu handhaben unfähig sind. EbendesselbenVorschlag 3 , auf der oberen Quecksilberfläche einen Magnetschwimmen zu lassen, welcher einen aufsen freibalancirtcnMagnet mit einem 2 5 Z. langen Zeiger anziehen, und da-durch sehr kleine Veränderungen anzeigen soll, ist viel zukünstlich und unsicher, um praktisch angewandt zu werden.Andere Vorschläge, welche nichts Neues enthalten, als vonHonio 4 , Fahrenheit 5 6 , Maigne 5 Lamanos 7 u. a. mögenbesser ganz übergangen werden.

Endlich hat man einem zufällig entdeckten Wetteranzei-ger den Namen Barometer beigelegt. Prevot in Bürglen ,unfern der Abtei St. Blasius nahm nämlich wahr, dafs einlanger ausgespannter Eisendraht von Wettcrvcräuderungenciucn eigcnthümlichen summenden Ton hervor brachte. AlsHaas diese Nachricht erhielt, spannte er gleichfalls ab-sichtlich einen langen Draht im Freien aus , und nahm dionämliche Erscheinung wahr, fand sie aber als Voranzeigedes Wetters zuweilen trüglicli 8 . Die Wirkung ist Zweifels,ohne eine Folge der Temperaturveränderung 9 . Des Tönenswegen nennt man den Apparat auch etterharje.

Beiden Barometern, wenn man zugleich ihre Verferti-gung berücksichtigt, kommen hauptsächlich in Betrachtungzuerst die Rohre. Obgleich das dickere Glas der Röhre

1 G. IV. 456.

2 Brugnatelli Giorn. X. 192.

3 Ebend. p. 4i6.

4 G. VI. 445.

5 Pl.il. Tr. XXXIII. 179.

6 G. XV. 463.

7 J. de Ph. XIX. 3.

8 Liclitenb. Mag. II. 4. 2i3.

9 Vergl. H’mdeubnrg Archiv. I. 128. Dübercine? bei G.LXAII. 3l6.