Verfertigung.
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gen 1 , <lio Röhre etwa 0,5 bis 0,75 Z. unter ihrem oberenEnde bis zur Weite von -5- Lin zusammenzublasen, damitdas Quecksilber, elie es gegen die obero Wölbung schlägt,durch diesen engeren Raum dringen mufs, und dadurch anGeschwindigkeit der Bewegung verliert. Das Mittel ist nichtverwerflich, sichert aber nicht vollständig, und bewirktleicht ein Springen der Röhre an dieser Stelle beim Auskochen.
Das Quecksilber zum Barometer mufs rein von Schmutzund Feuchtigkeit, und mit andern Metallen nicht vermischtseyn. Von ersteren reinigt man dasselbe am leichtesten da-durch, dafs man es durch feine Papiertrichterchon durch-laufen läfst, noch besser, indem man es in einer Flasche ausSteingut mit einigen glühend hincingeworfenen Holzkohlenschüttelt, und dann durch die papiemen Tütchen liltrirt.Kauft man das Quecksilber nicht von liausirenden Händlern,sondern aus soliden Materialbandlungen, wohin es unmittel-bar aus den Bergwerken gelangt, so ist es rein von beige-mischten Metallen, indem es bei weitem zum gröfsten Theileals Zinnober gefunden, und aus demselben rcducirt wird.Will man indefs verunreinigtes Quecksilber reinigen, so darfdieses keineswegs durch etwas aufgegossene verdünnte Sal-*petersäure geschehen, weil ein Theil des salpetersauren Queck-silbers oder der sonstigen Metallsalze so fest adhärirt, dafscs nicht wieder getrennt werden kann, und daun beim Aus-kochen die Röhre unvermeidlich beschmutzt, wodurch nochobendrein eine stark vermehrte Capillardcpression entsteht.Auch die Destillation ist unzureichend, obgleich sie das Queck-silber bedeutend reinigt. Das einzige sichere Mittel für die-sen Zweck ist daher die Verwandlung des Quecksilbers inZinnober und die Reduction des Metalles aus demselben.Zu diesem Ende thnt man 1 Th. Schwefel in einen irdenenTiegel, schmelzt ihn, giebt 5 Th. des verunreinigten Queck-silbers dazu, rührt beständig mit einem eisernen Spatel, bisbeide sich mit einer Explosion verbinden, welche einige Vor-sicht, vorzüglich bei gröfseren Quantitäten, erfordert. Dieerkaltete Masse wird herausgenommen, in einem eisernenoder steinernen Mörser gepulvert, in einen Glaskolben gc-
1 Biot Traite. X. g3.L Bd.
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