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Der nützlichen Hauss- und Veld-Schule erster Theil, in welchem ausführlich enthalten, wie man ein Land-Feld-Guth und Meyerey mit aller Zugehöre ... mit Nutzen anordnen solle : worbey dann auch zugleich eine zur Hausshaltung auf dem Lande nützliche Hauss-Artzney für Menschen und Viehe, samt allerhand raren und vorträglichen Hauss-Künsten, mit sonderbarem Fleiss colligirt ... / und nunmehr mit dem lang-verlangten zweyten Theil, samt darzu gehörigen Figuren und einem vollständigen Register an den Tag gegeben durch Georg Andream Böckler
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Ins gemein. 3

4. Wann das Feld nicht geackert/ beſaͤet oder gearbeitet worden/ und ſichviel Klee daſelbſt befindet/ ſo iſt es ein gutes Bau⸗Land..

5. Man findet auch offt ein gutes Land das ſich gerne duͤngen laͤſſet/ undſich gleichſam ſelbſtenduͤnget/ da man dann des Jahrs viel Arbeit und Muͤheerſpahren kan; ſo aber ſelten anzutreffen iſt.

6. Man kan auch ein gutes Feld aus dem Geruch erkennen: Nemlich/wann ſolches Feld nach der Duͤrre beregnet wird/ alsdann einen lieblichen Ge-ruch von ſich gibt/ den es von der Sonne bekommt/ ſo iſt es ein gutes Feld.

7. Wann man einen Klumpen Erden nimht/ ſo mit gutem Graß bewach-ſen iſt/ und waͤſcht ihn ſaͤuberlich/ findet man nun/ daß die Erde fein zaͤhe iſt/und klebt an den Fingern/ wann man ſie angreifft/ oder zerfaͤllet nicht/ wannman ſolchen Schollen wider die Erde wirfft/ ſo iſt ſolches Feld oder Land einerguten Temperatur.

8. Der beſte Grund iſt ſchwartz/ wie oben gedacht/ der ſich gerne zwiſchenden Haͤnden zerreiben laͤſſt/ ſuͤß und feiſt im Anruͤhren fuͤhlet/ wie man ſolchenhin⸗ und wieder findet in den Korn⸗Laͤndern/ darbey es viel kleine Huͤgel hat/ vielThaͤler/ Weyden/ Reben und allerhand Obſt⸗Baͤume und Fruͤchte/ in Sum-ma/ alle Fruchtbarkeit und Uberfluß aller nutzlichen Dingen.

Endlichen und ins gemein kan man die gute Erde erkennen/ ob ſie reichlichtrage und gebe/ an nachfolgenden Stuoͤcken:

9. Wann ſie ſchwartzlecht oder blaulecht iſt.

10. Wann ſie nicht auffreiſſet noch zerſchrundet/ ſo viel erbauet wird.

11. Wann ſie vom Platzregen nicht kothicht und murrecht wird/ ſonderndas Regenwaſſer alles verſchlucket/ und ſolche Feuchte und Na ſſebehaͤlt.

12. Wann ſieim Winteroben auffnicht hart oder ſchiffericht wird.

13. Wann ſie unerbauet/ oder ohne Zuſatz ohnertaͤnget traͤget/ friſch/ſchoͤn Kraut/ ſchoͤne Baͤume/ die gerad/ ſtrack/ dick und aͤſtig in einanderauff-wachſen/ und reichliche Fruͤchte geben/ die wohl ⸗ſchmeckend und ſafftig ſeynd/und ſchwere Korn⸗Aehren pſtegen zu naͤhren. 529

14. Item/ wann die Erde genetzt oder beregnet/ aufflaufft/ und gleich-ſam 88 Schwaͤrtz eingeduncket erſchwartzet/ und nicht bleichfarbig noch fah-wird. 8

17. Wann das Waſſer/ ſo darauß kommt/ ſuüͤß iſt.

16. Oder/ ſo ein Stuͤck Waaſen darvon/ in ſuͤß/ wol⸗ſchmeckend Waſo-ſer zerrieben/ den Geſchmack ſolches Waſſers nicht arg machet/ wann manes ausgedruckt und gelaͤutert hat; dann/

Natuͤrlicher Weiſe behaͤlt und erzeiget das Waſſer/ welches entſpringetoder ausgedrucket wird/ den Geſchmack ſeiner Erden/ und hinwiederum/wann ſie in Waſſer getraͤuffelt wird/ ſo giebts demſelbigen einen fuͤſſen Ge-ſchmack. A ij 17. Wo

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