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Gerold Edlibach's Chronik / mit Sorgfalt nach dem Original copirt und mit einer gleichzeitig verfertigten Abschrift genau verglichen aus derselben vermehrt und ergänzt von Joh. Martin Usterj ; nebst einem Anhange ; auf Veranstaltung der Antiquarischen und unter Mitwirkung der Vaterländisch-historischen Gesellschaft in Zürich dem Drucke übergeben.
Entstehung
Seite
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mögent dz heilige rieh dess jr mercklich glider sind gehanthabet dz vnnrecht gelruckt vnd diegerechtikeit beschirmet, so wirdet ouch vnss daran von üch bewyset sömlichen sundre grosse trüweliebe vnd früntzschafft vnd die wir alzit vmm üwer früntzschaft nach vnsrem uermiigen ouch vmmdz heillige rieh willenklich verdiennen haruff begerend wir üwer früntlichen verschriben antwort gäbenzu tüblinen am mentag nach dem sunnetag jnuocauit anno dom. m.cccc.xLvj jar.

Albrecht von gottess gnaden hertzog zu österrich jacob von denselben gnaden margrafTzu baden ludwig vnd uricb granffe zu wirttenberg.

Wie die eignossen schribend dem marckschalck von bruguny.

Item aber nüt dester minder also die eignossen vernamend dz der römsch küng sin santbrieff zudem hertzog von bruguny vmm hilff rat vnd bigstand gesant hat nachdem du dauor ouch gelessenhanst da vereingtend sich die eignossen vnd wurdent zu rat dem marschalck von bruguni ouch zeschriben uff die meinung als sy geschriben hatlend den drig fürsten des richs, vnd erzaltend da jrenglinpff nach dem besten dem marschalck, vnd begerttend da also sinner hilff vnn rätten.

Item dz schriben das die eignossen dem marschalck von brugunne gethan hattend dzuernamend nun die heren hertzog abrechl von östrich jacob margraff von der nider-baden vnn ludwig vnd uorich gebrüder von wirttenberg vnd schriben vlT der eignossengeschrift ein brieff der da lutet als hie nach stat vnd schicktend den dem hertzog

von bruguny.

(Pag. 172.) Durchlüchtigester hochgebornner her vnd fürst cet. wir zwident nüt jr sigend nochwol bedacht dess als wir hertzog anbrecht uormals durch vnsser botzsebaft an üch bracht habend dzwir vnd dz huss österich vnn vnsser helffer von den eignossen bisshar vnd noch teglichen bekriegenlwerdent, wider gott er vnn recht, dess wir jn mer den gnug zum dickren mal vom anuang desskriegs erhotten vnd begeret habend, vnd noch von vns alle zit beschicht als dz ouch lütter fürbrachtvnd gehört ist, uff tagen derren wir mer den einnen gegen jnnen habind geleistet, vor vnssren fründenvnd heren dess beigen römschen richs kurfürsten sentbotten, vnn als vnsser widerteil denselben cur-fürsten darüber gethan hantt dessglich üch vnd an andry end von jn ouch mugent sin geschächen,

jnndem sy vnss vnglinpf zu zuziechend vnderstand, so habennd wir daruff die curfürsten, der warheit

vnd vnsserer geholt erinerret, vnd aber als uor vns für vns selbs, vnn die von Zürich erbotlen vorjnnen allen oder einnem vnder jnnen, recht zu nemen vnd ze geben vmm allen dz jettwederen teil,an andren teil zu sprechen habe, vnd lassen erkennen welles teils gebott bisshar beschechen oderdie noch fürbracht werdent, die gelicher billicher vnd rechtlicher sigind, dz den dem nachgegangen

werd, oder, dz durch sy oder einnem vnder jnnen gesatz, wie unn wo sy bedunck, dz man der sach

allerbilliest zu rechtlichem usstrag volgen sölly, als üwer liebe unssers widerteils vnbillich vnwarlichVorbringen vnd klage, vnd vnsser antwort mit warer klag merklichen wirttet uerslan, jn dissen ynge'