8. Donnert es/ wann der Mond im Krebs iſt/ ſo wird wenig Regens/und Abgang der Gerſten.
9. Regnet es auf St. Jacobs⸗Tag/ ſo ſollen die Eicheln verderben.
III. Im Heumonat.88 Regnet es auf Mariæ Heimſuchung/ ſo ſolle es viertzig Tage lang her-nach regnen.
2. Wie es auf Jacobi Vormittags wittert/ ſo wittert es auch vor Wey-88: Und wie es Nachmittag wittert/ alſo wittert es nach Weyhe-nachten.
3. Wann es drey Tage vor Jacobi hell und ſchoͤn iſt/ ſo iſt gut Korn zuhoffen; Wann es aber zu dieſer Zeit regnet/ ſo giebt es boͤß Korn/ hingegenaber gute Winter⸗Saat.
4. Donnert es/ wann der Mond im Loͤwen iſt/ ſo verdirbt gemeiniglich
8
das Korn und die Gerſte am Gebuͤrg.III. Von der Witterung.
Des Herbſis.I. Im Auguſtmonat.1. Wann die Sonne fein klar auf unſer lieben Frauen Himmelfahrtſcheinet/ ſo ſolle es viel undguten Wind bedeuten.2. Wann um Laurentii und Bartholomai ſchoͤn Wetter/ ſo ſolle auchein ſchoͤner Herbſt/ und guter Wein zu gewarten ſeyn.3. Wiees wittert auf Laurentii/ alſo ſolle es auch wittern auf den Chriſt-
Tag.Hee⸗ Wie es wittert auf Bartholomai/ alſo ſolle es auch den gantzen Herbſt5. Wann man auf Bartholomaæi reiffe Weinbeer findet/ ſo iſt guter
Wein zu hoffen..6. Wann im Auguſto viel Sonnenſchein/ ſo iſt gleichfalls guter Wein
zu hoffen.
7. Wann der Auguſt(iſt geſtalt weißlecht/ wie die Zweyfalter/ aber vielkleiner/)zeitlich auf dem Waſſer fleucht/ ſo faͤllt zeitlicher und harter Winter:Erpfleget aber zu fliegen/ ungefaͤhrlich drey Tag fuͤr oder nach Laurentii/ A-bends gar dick auf dem Waſſer.
8. Donnert es/ wann der Mond in der Jungfrau iſt/ ſo ſolle es funff-zig Tage lang regnen. 8
9. Donnert es auf St. Johanni/ ſo ſollen die Nuͤſſe verderben.
10. Auf die zween letzte Tage dieſes