Simone Cronaca.
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der benachbarten Grundbesitzer, welche sich weicherten, von ihremGrund und Boden abzutreten, viele Schwierigkeiten, dasGesammtganze des Plans auszuführen; auch konnte er denBau nicht vollenden: doch brachte er einen großen Theil seinerConstruktion fertig. Er richtete sich nach dem großartigen Ge-schmack und Charakter seiner Vorgänger; indem er aber seineVorderseite in jener damals üblichen kolossalen Bossage-Manieraufführte, milderte er ihren Ernst und wußte durch einigeVerschiedenheit in dem Grad der Stärke und des Vorsprungsder Werkstücke, ihre Eintönigkeit zu verbessern. Er war näm-lich, wie Vasari bemerkt, so klug, den Eindruck derselbenabzustufen, indem er ihre Dicke von unten nach oben ver-minderte. Das Aeußere des Werks war noch lange nichtvollendet, als Benedetto da Maiano man weiß nicht warum,Florenz verließ. Durch einen sehr glücklichen Zufall war Cro-naca, welcher Rom verlassen, eben dort angekommen.
Er erhielt auf der Stelle von Philipp Strozzi den Auf-trag, ihm ein vollständiges Modell sowohl von dem Innernals von dem Aeußern seines Palastes zu verfertigen. VonAußen war das obere Stockwerk nicht vollendet, und es fehltedieser großen Fayade das, was ihr hauptsächliches Verdienstseyn sollte, nämlich das Gesims. Auch war in Hinsicht derGemächer, der Stiege und des Hofes noch nichts beschlossen.
Hauptsächlich durch die äußere Vollendung der Vorderseitedes Palastes hat Cronaca sich besondere Ehre erworben. Außer-halb Italien und in Zeiten überhaupt, wo die Architekturselten im Großen und mit großen Massen von Palästen be-schäftigt, kann man weniger begreifen, wie ein Gesims denRuhm eines Architekten gründen könne; denn, wir gestehen esgerade zu, das Gesims des Palastes Strozzi ist das Meister-stück Cronaca's. Um sich einen Begriff von seinem ganzenWerthe zu machen, muß man sich die techmsche und mora-lische Größe der imposanten Masse dieses Palastes, so wie