Braniante.
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die Villa .^ckrikma an. Er besuchte die Campagna, dehnteseine gelehrten Streifereien bis nach Neapel aus und bemäch-tigte sich in Zeichnungen Alles dessen, was die Zeit von römi-schen Gebäuden verschont hatte.
Der Kardinal von Neapel , Olivier Caraffa, dem der großeEifer Bramante's für die Architektur nicht unbemerkt geblieben,vertraute ihm bald darauf zu Rom die Construktion des Kreuz-gangs des Klosters ckella kace an, welchen er nach einemneuen Plane wollte umarbeiten lassen. Das Werk wurde miteben so vieler Einsicht als Schnelligkeit unternommen, fortge-setzt und vollendet; und obgleich es nur ein Probestück, einerster Versuch des Künstlers und von Kunstvollendung nochweit entfernt war, so erwarb es ihm doch großes Ansehen.Rom zählte damals wenig Architekten, die sich durch ihr Wissen,ihren Geschmack und jene verständige Thätigkeit auszeichneten,welche die Hülfsmittel des Künstlers verdoppelt.
Die Protektion des Pabstes war der Preis des Siegs,welchen Bramante so eben davon getragen. Er wurde vondem obersten Priester als zweiter Architekt bei der Leitungder Arbeiten der beiden Springbrunnen von Transtevere undvon St. Peter angestellt, welche beide seitdem weit prächti-geren Platz gemacht. Er trug auch, aber blos durch seineRathschläge, mit zur Vergrößerung der Kirche cki 5an Oia-cooio ckei 8pa^nuo1i und zur Construktion jener, ckel'^nimabei, welche einem Teutschen anvertraut war; einen thätigernAntheil aber hatte an dem Projekte der schönen Kapelle vonNsria clel kopulo.
Wir haben schon zu verstehen gegeben, daß die ersten WerkeBramante's Etwas von dem magern Geschmack verrathen, anwelchen das Gothische die Augen so lange gewöhnt hatte. Dadie Ausführung in der Architektur von fremden Händen ab-hängt, so kann es sehr leicht geschehen, daß die Handwerks-Uebung den Einfluß eines alten Schlendrians auf Werke von