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ein Andenken an sich zu hinterlassen, (leoe mnrare unsich einen Palast bauen und Bramante denselben(lece conäurre str tzetto) abformen ließ. Diese Ausdrückebeziehen sich auf ein von Bramante erfundenes Verfahren inder Maurerei, welches darin bestand, die Säulen und dieBoffage-Werkstücke in Formen abzugießen. Dieses Verfahrenbeschreibt Vasari in der Stelle im Leben Bramante's , wo ersagt, daß dieser Architekt (kece laro il palarro, clre Irr stiHaptmello) den Palast bauen ließ, welcher dem Raphael war.Könnten die Worte 1ece bare nicht zu erkennen geben, daßder fragliche Palast, statt sein eigenes Werk zu seyn, nurunter seiner Leitung und durch die Ausführungsnnttel erbautworden sei, deren Erfinder er war?
Wenn man Zeit und Thatsachen zusammen nimmt, sosieht man sogleich, daß Raphael schon zu einem sehr hohenGrade von Glück und Ansehen gelangt, als ihn der Ehrgeizantrieb, einen eigenen Palast zu haben, welches nur gegendas Ende des Pontifikats Julius II. sich ereignen konnte.Die Zeichnung, welche sich von diesem Palaste * erhalten,zeigt uns das Wappen Leo X. , welcher i. I. 1513 zumPapst erwählt wurde. Bramante starb ein Jahr darauf. Aberwir wissen, wie man in dem Leben Antonio's Sän Gallosehen kann, daß Bramante seit mehreren Jahren gelähmt undalso genöthigt war, sich zum Zeichnen einer fremden Handzu bedienen. Hätte er wohl einer andern, als der Hand Rarphaels bedurft, und wäre dieser nicht im Stande gewesen,das Projekt, den Grund- und Aufriß seines Palastes zu machen?Wenn man diese Umstände mit den Worten Vasari's vergleicht,so begreift man, wie und warum er die Architektur diesesPalastes weder klar und bestimmt dem Bramante noch demRaphael beimißt. Bramante stand damals an der Spitze der
* S> kalarri Koma, 6 i ?ietro kerrcrio. kib. I. p. 15.