Band 
Erster Band.
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Sän Micheli.

hört, wozu er aber nur die Zeichnungen gab, welche erstnach seinem Tode ausgeführt wurden.

Die schöne Liebfrauenkirche genannt in dampa^na. Siebildet eine peripterische Rotunde, das heißt, die außen mitSäulen umgeben. Der Plan ist einer der glücklichsten. DieAusführung, welche anderen Händen anvertraut wurde, ent-spricht keineswegs der Schönheit seiner Erfindung.

Das Projekt eines Lazareths, bei welchem die Sparsamkeitebenfalls die Anordnung und das schöne Gesammtganze verdarb.

Der Glockenthurm der Kirche des St. Georgenklosters,dessen Bau er einem unwissenden Baumeister anvertraute undden er auf neue Kosten umarbeiten mußte.

Die Arbeiten, die er unternahm, um die Mauern derSt. Gegorgenkirche zu verstärken, auf die es ihm gelang, mitder größten Solidität die Kuppel aufzuführen, welche man nochgegenwärtig bewundert.

Die Kapelle der Grafen ckella lorre in ihrem Landhause:ein Gebäude in Form eines zirkelförmigen Tempels.

Das Grabmal des Prokurators von Sankt Markus, Con-tarini, in der Kirche des heiligen Antonius zu Padua . Beidiesem Werke, bei welchem Sän Micheli von den, zu seinerZeit bei den Leichenvorstellungen während der Seelämter übli-chen Gebräuchen ausging, verfiel er auf die Idee, statt einesGrabmals vielmehr ein Ehrendenkmal zu errichten, bei wel-chem die Architektur und die Bildhauerei sich mit einandervereinigten, durch ein Ensemble von Statüen, Trophäen, ver-schiedenen Symbolen und Emblemen die Kriegsthaten des Ve-netianischen Generals darzustellen.

Verona besitzt unter den Baudenkmälern, die es zu seinenCelebritätstiteln in der Architektur zählt, mehrere von SänMicheli aufgeführte Paläste, von welchen Maffci in seinerVerona illustrata die Fanden in schönen Zeichnungen dar-stellt. »Diese Gebäude zeigen, daß wenn dieser Architekt diel n