Band 
Erster Band.
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Sau Michcli.

Man behauptet, daß mehr als eine neue Veränderung gewisseinnere Anordnungen dieses Gesammtganzen und die schönenVerhältnisse desselben verdorben hätten.

Eine harmonischere Eintheilung der Fa^ade bemerkt manan dem Paläste von Bevilaqua. Die Etage des Erdgeschossessteht in einem bessern Verhältnisse mit derjenigen, welche einesUntersatzes bedarf. Sie besteht in einem Portikus in Arkaden,deren Pfeiler mit dorischen Pilastern geziert sind. Das Ganzeist in Bossage und das Gesims trägt einen fortlaufenden Bal-kon. Die obere Etage ist mit drei großen Fenstern in Arkadendurchbrochen, zwischen denselben befinden sich vier kleinere eben-falls in Bogen, und über diesen die kleinen Oeffnungen einesMezzanino. Man bemerkt, daß von diesen Säulen die Einensenkrechte und die Anderen spiralförmige Cannelirungen haben.Diese Besonderheit wurde schon in der Kapelle Quareschi be-merkt. Wurde sie Sän Michcli vielleicht durch den Geschmackder Mannichfaltigkeit eingeflößt? Das Gesims, welches diesenPalast krönt, stellt eine schwere Masse und Composttion darund scheint sich von der gewöhnlichen Reinheit des Styls desArchitekten zu entfernen. Auch glaubt man, daß dieses Werk,wie es bei vielen Anderen von ihm der Fall war, nicht unterseiner Leitung vollendet worden.

Unter allen Fahnden von Palästen aber, von welchen Masseldie Zeichnungen mitgetheilt, scheint sich die des Palastes Pom-pei durch das einfache und harmonische Ganze seiner Anord-nung, so wie durch die Einheit ihrer Erfindung und dasschöne Verhältniß aller Theile unter sich, ganz besonders zuempfehlen. Eine sehr schöne Reihe von Bogen bildet die Fen-ster der Hauptetage, deren Pfeiler mit dorischen Säulen ge-ziert sind, jede mit einem Sockel, welcher auf den Piedestalenruht, an die sich die Geländer der Balcons jeder Fensteröffnungschließen. Auf dem höchsten Punkte jedes Bogengesimses isteine Maske ausgehauen. Das Hauptgestms hat einen Fries

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