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Sän Micheli.
mit Dreischlitzen und Metopen, und ein Karnieß von einemmit dem dorischen Style übereinstimmenden Charakter, lieberdem Hauptgebälke sind, zurückspringende kleine Fenster ange-bracht, so daß sie keinen Theil der allgemeinen Zeichnung aus-zumachen scheinen. Die Fenster in Bogenform ruhen, so wiedie Wandsaulen der Pfeiler, auf einem sehr einfachen Untersatzvon einem sehr kräftigen Geschmacke. Er zählt, wie die obereEtage, eine Anzahl Bogen in Bossage. Sechs dieser Bogensind Fenster. Der siebente oder der in der Mitte, ist dieOeffnung der Thüre.-
Sän Micheli wiederholt sich durchaus in keiner Compositionseiner Palast-Fanden. Er weiß die Ansichten, die Anord-nungen, die Formen und die Details auf mancherlei Weise zuverändern, ohne jemals der Laune zu opfern. Obgleich erimmer seiner Manier und dem schönen Style, den er sichgebildet, treu bleibt, sieht doch keine seiner Erfindungen derandern gleich. Man glaubt sogar zu bemerken, daß er hierinnach mehr Mannichfaltigkeit gestrebt, als man es vor ihmgethan. Sowohl in den Untersätzen, als in den Fensteröff-nungen, scheint er eine besondere Vorliebe für die Arkadengehabt zu haben.
An dem Palaste Maffei gefiel es ihm, die beiden Artenvon Verzierungen, welche die Architektur hierüber darbietet,nämlich die der Arkaden, und jene der fortlaufenden Säulen-ordnungen mit einander zu verbinden. Von der Vorderseitedieses Palastes kann man sagen, daß sie die vollständigsteVereiniung der verschiedenen Arten von Reichthümern darstellt,welche solche Gebäude gestatten.
Die untere Etage, welche zum Unkersatze dient, ist in Bo-gen von Werkstücken mit sehr hervorstehender Bossage. Selbstdie Wandsäulen an den Pfeilern sind, in demselben Geschmackewie an dem Palaste Pitti zu Florenz , von horizontalen Streifenin Bossage durchzogen. Augenscheinlich hat hier Sän Micheli