Antonio Sän Gallo.
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Das Viereck des Hofes zwischen den vier Säulenlaubenist auf jeder Seite 83 Fuß lang. Sein Aufriß besteht indrei Säulenordnungen, die man in dem mittlern Flügel derFa^ade an der Straße Giulia wiederholt findet. Rings-herum laufen zwei Reihen offener Säulenlauben mit Bogenund bilden das Erdgeschoß und die erste Etage.
Die Pfeiler der untern Reihe von Säulenlauben sindmit dorischen Säulen geziert, auf deren Fries mit Drei-schlizen und Metopen verschiedene Symbole in Bildhauer-arbeit angebracht sind. Es dürfte schwer seyn, eine klassischere,korrektere und mit mehr Sorgfalt behandelte Architektur zufinden. An den Pfeilern dieser Säulenlauben bemerkt maneine Besonderheit, von welcher es wenig Beispiele gibt. Siehaben gleichsam einen doppelten Jmpost, Einen über denAndern. Aus einem sorgfältigen Streben nach Einheit inden Linien dieser ganzen Säulcnordnung gefiel es dem Archi-tekten, auf allen diesen Pfeilern, wie in den Jmpoften, dieihnen zu Kapitälen dienen, nicht nur die Profile jener derSäulen des Vorderhauses beim Eingänge, sondern auch dieGlieder, welche das über diesen Säulen befindliche Gesimsund Karnieß bilden, zu wiederholen.
Die zweite Etage des Gebäudes besteht ebenfalls in Ar-kaden und Pfeilern, welche mit einer jonischen Säulenord-nung geziert sind, so wie das Fries mit fortlaufenden Frucht-schnüren. Was die Schönheit der Conftruktion, die Korrektheitder Formen und die Reinheit der Ausführung betrifft, soherrscht hierin der nämliche Geschmack, die nämliche Manier.Vasari hat behauptet, daß diese Etage von Michel Angeloaufgeführt sei. Nichts indessen bezeichnet die mindeste Ver-änderung im Styl, noch die Leitung einer andern Hand.Die Behauptung Vasari's kann man nur in so fern geltenlassen, als man annimmt, daß die Zeichnung dieser Etagebereits genehmigt und ihre Construktion vielleicht schon ange-