Band 
Erster Band.
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Julius Romanus.

Ordnung entsprechen, bilden die Einfassung des Raumes, dendiese Fenster einnehmen.

Beiläufig in dem nämlichen Style, aber vielleicht mit etwasmehr Eleganz, was den Untersatz betrifft, ist der bereits ange-führte Palast Alberini erfunden und ausgeführt. Hier bildenfünf Bogen, deren Mittlern das Thor einnimmt, den Unterfatz,welcher in lauter Feldern von Bossagc oder regelmäßig behaue-nen vorstehenden Werkstücken besteht, die mit Geschmack undeiner ganz besondern Symctrie vertheilt sind. Die vier übri-gen Bogen bezeichnen die Stelle von vier Kaufläden und überjedem derselben befindet sich ein Fenster im Halbgeschoß. Uebereinem sehr verzierten Gesimse beginnt der Untersatz der kleinenverkürzten Pilaster, welche die fünf Fenster der ersten Etagemit ihren Einfassungen von den zur Verzierung des großenRaumes der Pfeiler angebrachten Füllungen trennen. Diekleine Etage über derselben bietet die nämliche Zeichnung vonFüllungen dar. Das Ganze endigt sich durch ein sehr schönesGesims.

Auf der Lungara und dem Janiculus bemerkt man eben-falls ein schönes Casino, welches Julius Romanus für Bal-thasar Turini von Pescia aufgeführt. Es heißt jetzt VillaI^ante und gehört dem Marquis dieses Namens. Man be-wundert an demselben noch immer einige Ueberreste der Erfin-dungen des malerischen und architektonischen Genie's. Es scheint,daß die verschiedenen Gebäude, die wir eben angeführt, ihnwährend der Jahre beschäftigt, die er nach dem Tode Raphaelsnoch zu Rom zugebracht, wo er als der Erbe eines Theils desVermögens und der Unternehmungen seines Meisters, im Va-tikan die Verzierung des großen Saales Constantins und dasberühmte Schlachtgemälde vollendet, von welchem Raphael bloßdie Composition hinterlassen.

Julius Romanus, welcher bei Lebzeiten seines Meistersden zweiten Rang behauptete, wurde nach dem Tode desselben,