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Sansovl'uo.
Menge von Basreliefs in einer reichen und geschmackvollenAnordnung alle Verzierungen und Details der Architekturdar, die ein geschickter Architekt bei den prächtigsten Gebäurden anzubringen vermag. Der Papst konnte sich der Aeußerungnicht enthalten, daß wenn diese Fa^adc von Marmor wäre,er nichts daran zu ändern wüßte. Sansovino übte seinTalent an einem andern Aufriß einer Fa^ade für die Kirchevon St. Lorenz, welche Leo X . wollte ausführen lassen.Aber hier hatte er Michel Angel» zum Nebenbuhler, undMichel Angelo besaß die Gunst des Papstes. Die beidenNebenbuhler fanden sich in Rom wieder. Die Fa^ade blieb,wie man weiß, unausgeführt. Michel Angelo verlor seineZeit in den Marmorbrüchen und Sansovino hielt sich einigeJahre in Rom auf, wo er mehrere Bildsäulen verfertigteund sich in der Architektur durch Arbeiten vervollkommnete,welche seinen Ruf zu begründen begannen.
Hierunter gehörten die Zeichnungen und Modelle derKirche St. Marcellus bei den Servilen. Das begonneneWerk wurde aber nicht fortgesetzt.
Zu den ersten Versuchen seines Talents in der Architekturgehören ferner: die schöne pst er vor der korta
äol kopolo an der Flamminischen Straße für MarcusCoscia aufgeführt; die Anfänge der Construktion der Villades Kardinals de Monte an der X^us vereine; ein Hausfür Luigi Leoni von einer sehr glücklichen Eintheilung, undzu Rom , in der Straße der Banchi, ein Palast für dieFamilie Gaddi, der eben so edel als in seinem Innern gutangeordnet ist.
Die verschiedenen katholischen Nationen hatten in Rom nationale Kirchen erbaut oder standen zum Theil noch imBegriffe, es zu thun. Die Florentiner wollten hierin nichtnur mit den übrigen Mächten wetteifern, sondern sie anPracht noch übertreffen. Niemand wird zweifeln, daß Lco X.,