Sausovl'no.
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welcher selbst ein Florentiner war, sie in diesem frommenUnternehmen unterstützt habe. Die berühmtesten Architektenjener Epoche, unter Anderen Sän Gallo, Raphael undBalthasar Peruzzi, reichten Projekte ein. Der Papst gabdem Plame Sansovino's den Vorzug und bald legte dieserHand an's Werk.
Durch die Richtung der 8trsda 6iu1in, an welcher das, Denkmal aufgeführt werden sollte, und durch die Tiber be-schränkt, die sehr nahe an dem für den Kirchenbau bestimmtenRaum vorbeifließt, gerieth Sansovino, um mehr Umfangzu gewinnen, auf den Einfall, in den Fluß einzugreifenund einen Theil seiner Construction in das Wasser zu grün-den, welches mit sehr großem Zeit- und Kostenaufwand undzugleich mit vielen Schwierigkeiten verbunden war. NachVasari hätte man mit den Kosten dieses Wasserbaues dieHälfte der Baukosten der Kirchenmauern bestreiten kön-nen. Es scheint, daß Sansovino sich hier in einen Planverwickelt, dessen Ausführung mit Schwierigkeiten verbunden,die er nicht genug vorausgesehen. Ein Fall, den er that,als er eben die Aufsicht über die Arbeiten führte, kam, wieman glaubt, ihm sehr zu Statten, ihn aus der Verlegenheitzu ziehen. Die Sorge für seine Gesundheit nöthigte ihnnoch einmal nach Florenz zurückzukehren, und Anton SänGallo, welcher in der Fortsetzung des Unternehmens an seineStelle trat, hatte die Ehre, alle Schwierigkeiten zu besiegen.Aber es traten neue Unfälle ein, welche die Ausführung un-terbrachen. Der erste war der Tod Leo X. , der zweite dasPontifikat Adrian's VI. und endlich der dritte und größtedie Plünderung Roms unter Clemens VII .
Sansovino entging allen Unfällen dieser Epoche, und seinGlücksstern führte ihn nach Venedig , wo wir ihn von nun anals Architekten, die großen Talente entwickeln sehen, von welchener bisher, wenn man so sagen kann, nur die Präludien gezeigt.