Sansovmo.
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Ernst dieses Baugeschmackes am besten dem Charakter einesMünzgebäudes, dessen Hauptbestimmung sowohl die Idee vonPracht als von Eleganz auszuschließen scheint.
Man kann nicht in Abrede stellen, daß der Styl derFa^ade gegen die l'esclioria (den Fischmarkt) der Bestimmungeines Münzgebäudes nicht besonders entspricht. Seine Masseist drei Etagen hoch, mit Inbegriff des Erdgeschosses, welchesaus neun Bogen in Bossage besteht. In der Folge wurdedes innern Dienstes wegen für nützlich erachtet, die Oeffnungendieser Arkaden bis auf die Kämpfer ihrer Bogen zu vermachen,und diese Veränderung trug nur dazu bei, den Charakter diesesGebäudes noch mehr hervor zu heben. Die Etage über demErdgeschosse besteht aus einer Ordnung dorischer Pilaster,welche mit Boffagen durchschnitten sind; der Fries ist in Drei-schlitzen und Metopen. Die dritte oder oberste Etage enthälteine jönische Säulenordnung, die ein mit Kragsteinen geziertesGesims trägt. Von einer Etage zur Andern herrscht eine sehrmerklich gemachte Progression der Verzierungen. So siehtman über bloße Arkaden eine dorische Säulenordnung und überdiese eine jonische sich erheben. Die nämliche Abstufung bemerktman in den Oeffnungen, welche unten in Bogen in Bossage,höher in Fenstern ohne Einfassungen und ganz oben in Kreuz-stöcken mit Einfassungen und Giebeln bestehen.
Das Innere oder der große Hof dieses Münzgebäudesstimmt in seinem Aufrisse vollkommen mit dem eben beschrie-benen Aeußern überein. Die nämliche allgemeine Anordnung,die nämliche Säulenordnung, das nämliche Höhenmaaß. Esunterscheidet sich blos durch eine größere Länge und durch dieEtage über den Bogen des Erdgeschosses, die statt der Fensterselbst wieder in Bogen besteht und auch über den untern Gal-lerten einen andern offenen Spaziergang (kromenoir) bil-det, welcher diesen ganzen innern Hof umgibt. Man muß dieseArchitektur zu den schönsten zählen, welche die große Schule,