Sansovino.
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seiner dorischen Ordnung das Drittel einer Säule, und dasüber der jonischen mehr als die Hälfte. Alles verkündigt unddie Balustrade, welche das oberste Ende bildet, läßt noch mehrvermuthen, daß der Architekt gezwungen war, mit der Höhebis zu einem gewissen festgesetzten Punkte zu steigen. Indessenwußte das Talent des Künstlers durch die Schönheit undMannichfaltigkeit der Verzierungen, womit er seine Fayadeausgestattet, die Resultate dieses Zwanges unmerklich zu machen.Die Archivolten aller seiner Bogen bestehen in lauter Figurenvon Bildhauerarbeit. Nichts ist reicher, als der dorische Fries,wenn ihn nicht der über dem jonischen Architrav vielleicht nochübertrifft. Hier beurkundet sich augenscheinlich die oben ver-muthete Absicht, diese Fa^ade so sehr zu erhöhen. Der erwähnteFries hat beinahe die Gesammthöhe des Architravs und desKarnießes. Seinen Grund ziert eine Reihe kleiner Genien,welche Fruchtschnüre tragen, viereckige Tafeln und Masken,welche bei dieser Composition mit vielem Geschmacke abwech-seln. Außerdem enthält dieser Fries fortlaufende Basreliefs.Das Karnieß bietet in seinen Profilen alle Verzierungen dar,die nur für die jonische Säulcnordnung paffen mögen. DasGanze krönt eine mit Statuen gezierte Balustrade, die sichhoch genug erhebt, um von unten den Anblick eines sehrhohen Daches zu verbergen, welches das Innere des Lokalsnothwendig gemacht.
Der mittlere Bogen der Fa^ade führt zu einer sehr schönenTreppe mit zwei Armen und reich verzierten Gewölben vonAlerander Vittoria. Oberhalb derselben gelangt man in einenherrlichen Saal, welcher eine reiche Sammlung alterthümlicherBildhauerwerke enthält, deren glückliche Anordnung man Sca-mozzi verdankt, welcher dieses Innere vollendet. Von hierkommt man in das Lokal der Bibliothek selbst. Sie nimmtsieben Arkaden dieses Gebäudes in der Länge und drei in derBreite ein. Man bewundert hier das prächtig mit Feldern