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zeichnete und unwiderstehbar olles vor sich niederwarf,wäre hinreichend gewesen, um den eidgenössischen Bodenwieder in Ehrfurcht und Achtung zu bringen, die Furchtvor solchen Schlägen würde dann die Grcnzbesctzungcnbeinahe unnöthig gemacht haben, neben der ausgesproche-nen Neutralität wäre zugleich ein schnell aufblihendes,sicher treffendes Schwert niedergelegt worden. DaS eidge-nössische Kriegssystem, von dem jedoch das sogenannte De-fensional nur der technische Theil ist, forderte gleichsamdazu auf, ja, lag ihm gleichsam zu Grunde, denn vermögedessen konnte die ganze waffenfähige Mannschaft des Lan-des in weniger als zweimal vier und zwanzig Stundenunter die Waffen gebracht werden, die auf den Hö-hen aufgestellten Hochwachten*) leuchteten durch das ganzeLand; durch überall angezeigte Allarmplätze wußte dasVolk, wo es sich zu sammeln hatte; es war auch zugleichbefohlen, daß man die Waffen zunächst bei der Hand habe.So glich also die Schweiz einem verschanzten Lager, indem die Kantone die Heerkorps in den verschiedenen Posi-tionen und Stellungen desselben bildeten, die beim ersten
-) Um einen Begriff von diesen Hochwachtcn i» geben, wollen wirjene in, Kanton Luzern anführen. Der Bodenberg zeigt ausSchwendlen, Schwendlen zeigt aus die Klein». Von der Klein»ob Ostergali zeigt es auf den Himberg. Von der Fluh zu Luther»vorwärts auf den Bodenberg, hinter sich ins Berncrgebiet. Hilf-terdingen zeigt vor sich nach den, Bodenberg, hinter sich ins Ber,tierische; Homberg ob Hunkeln ini Amt Rußwil zeigt auf den ho-hen Gütsch und den Dictschenbcrg. Der hohe Gütsch auf denNootcnbcrg oder Aesche; Aesche ins Zugerbiet und die freien Aem-ter. Der Dictschenbcrg zeigt auf den Novtcrberg, inS Zuger-und Schwvzcrbiet.
> Bei diesen Hochwachten waren zwei Männer angestellt miteinem Dovvelhacken. Zwei Schliffe deutete» eine Feuersbrunst an,drei bedeuteten Aufruhr oder einen feindlichen Nebersall. DieFeuer wurden dann angezündet und noch drei Schliffe gethan.