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Schein der Hochwachten in ihre strategische oder Militär-linie zusammenzogen und auf den einfallenden Feind wie ei»Wetterdach herab stürzen konnten. Dieses große System warwahrhaft national/ gehörte der Schweiz allein/ weil keinLand und kein Volk eine solche eigenthümliche Natur besitzt/aus der es hervorgegangen und deren eigentliches Bild esist. Zwar kam es niemals in seiner ganzen Größe zu sei-ner vollständigen Anwendung/ was vielleicht nur einemeinzigen nicht minder großen Heerführer gelungen wäre/aber man begriff doch die Hinweisung der Natur. Spä-terhin/ als immer mehr alle Kraft sich verflachte und ver-sank/ kam es zu der Nation in das gleiche Verhältniß alsdie alten Schlachtschwerter zu einzelnen Menschen/ fürbeide wurde man zu schwach. Die Frage bei allen Neu-tralitätsbehauptungen mag wohl immer im Hintergrundgelegen seyn: sollen wir wegen einem bloßen Durchzuguns mit einer fremden Macht in einen Krieg verwickeln?Wie ein souveräner/ unabhängiger Staat/ der sich rühmteine Republik zu seyn/ läßt sein Haus bald von diesem/bald von jenem ungehindert durchstürmen/ ohne daß er eswagt/ seine Hand dagegen aufzuheben. ES ist eine öffent-lich erklärte Ohnmacht/ die jedem sagt/ daß nicht nurStriche dieses Landes leicht zu überrumpeln/ sondern dasganze Land selbst nicht unschwer zu nehmen sey. Es giebtkleine Dinge/ die groß genug werde» können/ wenn mansie nicht vor Augen hält.
Die Neutralität konnte endlich wiederum durch Ver-träge und Bündnisse verletzt werden/ welche man mit ei-ner Macht zum Schaden einer andern schloß/ und durchden freien unbedingten Gebrauch der Regimenter/ welcheman derselben überließ. Allein allen Verträgen/ welcheVolkskapitulationen zum Zwecke hatten/ lag die Neutrali-tät klar und unvcrholen zu Grunde/ ja sie hatten anfangseinen recht christlich-europäischen Geist/ indem sie nichtsanders wollten und aussprachen/ als jeden Staat/ icdcS