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in den Städten würden mit ihm so tyrannisch verfahren,Laß es nicht mehr auszuhalten seyn werde, seine bestenKühe würde man ihm aus dem Stall nehmen, man werdeihm alles gute Essen verbieten und ihm nur schwarzesBrod erlauben. Solche Neben und Lügen waren nöthig,um das Volk, das sich jetzt schon nach Ruhe und Friedensehnte, aufs Neue zur Empörung zu verführen. So kamdenn jener Bund, der das ganze bisherige staatsrechtlicheSystem aufgehoben, die Regierenden zu Negierten ge-macht, die obrigkeitliche Gewalt und die Centralsouverä-nität gebrochen hätte, der Bund von Summiswald zuStande, vermöge dessen ein vom Volke ausgegangenesGericht über alle Obrigkeiten gesetzt werden sollte. Die-ses Gericht sollte vornämlich die Freiheiten des Volkes be-wachen und den Bedrängten sogleich mit aller Macht bei-springen. Was würde man nicht alles, je nachdem es dasInteresse forderte, für Bedrängniß ausgegeben, ja würdeman sich wohl darüber immer haben verständigen können?Konnte das Recht immer auf der Seite des Volkes seyn?Und wenn nicht, so hätte dieses Volksgericht wider dasVolk entscheiden müssen. War das die Absicht und hätteman ihm allein immer Recht geben müssen, so waren dieObrigkeiten aufgehoben und die gegebene Erklärung: manwolle ihr Recht ehren und ihm gehorchen, eine freche Lüge.Würde hingegen dieses Gericht wider das Volk entschiedenhaben, so würde es wie die Obrigkeit auch der Tyranneibeschuldiget und am Ende ebenfalls wieder gestürzt wor-den seyn. Die Obrigkeiten würden schwerlich so leicht«inen fremden Spruch, der sie verurtheilt, angenommenund am Ende eher fremde Gewalt angerufen haben. Unddas Gericht, als Volksgericht, konnte nicht zugleich Par«thci und Schiedsrichter seyn. Wo man in seiner eigenenSache spricht, giebt es kein Gericht. Nach diesem Bundekam unter die Bauern sichtbare Verblendung und Derkeh-rung/ der Hochmuth und Stolz seiner Häupter wuchs,
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