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Schlichtung in Güte unmöglich war, so blieb ihr nichtsübrig als -cm Sturm seinen Lauf zu lassen, in der sichernUeberzeugung, daß bei den kurzen Kräften, bei den vielenInteressen der Kampflustigen derselbe sich bald vermuthethaben werde. Auch die Anführer beider Partheien schei-nen für den Krieg nicht gestimmt gewesen zu seyn. Zü-rich wollte Rapperschwyl haben. Diese Stadt sollte ihmden Kanton Schwyz öffnen und ihm zugleich den ganzenZürichersee in seine Gewalt geben. Sofort zog dennWertmüller mit dem Panner von Zürich vor Rapperschwyl,unternahm mitten im kältesten Winter die Belagerungund zwar, wie man sagte, sehr schläfrig und langsam,wodurch geschehen sey, daß die Katholischen der Stadthätten zu Hülfe kommen können. Er beschoß sie mit zehngroßen Kanonen und Feuermörsern, die bei zweihundertPfund schwere Steine und Kugeln hineinwarfen; aber er sollvergessen haben, ihr den Paß über die Brücke abzuschneiden.Der Sturm wurde endlich an denjenigen Orten unternom-men, wo die Mauern am stärksten waren, aber als manBresche gemacht und eingedrungen, fanden sich hinter denBreschen neue Abschnitte; heißes Wasser, Straßcnpffastcr,Ziegel und was immer verstümmeln, tödten und erschla-gen konnte, wurde auf die Stürmenden hcrabgcworfen,die mit großem Verluste sich eilig aus den Breschen zu-rückzogen. Die Kälte der Jahreszeit, Mangel an Pro-viant, Krankheiten machten jede weitere nachdrücklicheBelagerung unmöglich.
Während Zürich bei Rapperschwyl sein Volk und Geldunnütz verbrauchte, hatten Vierzehntausend Werner denStadtfändrich Pfyffer von der Höhe von Heklingen her-untergeworfen und ihn genöthigt, sich bis auf Muri zu-rückzuziehen, wo er von Schultheiß Dulliker dreitausendMann Verstärkung erhielt?) So verstärkt, schlich Pfyffer
») Herr Stadtfändrich Pfyffer hat mich um Wölk gebetten. Und s»