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nutzen und behandeln könne. Gleich Anfangs war derneue Reichsfürst in der Wahl seiner Räthe höchst unglück-lich/ indem er einen Mann zu seinem Minister machte/der nur in großen politischen Welthändeln leben wollte/das kleine Land nach großen Maaßstäben maß und beine-benS in allen seinen Handlungen sich nur von seinen je-desmaligen persönlichen Interessen bestimmen ließ; einMann/ der nur von Oben herabsah und ein trotziges Länd-chcn/ das nicht ohne Vorschub war! Zuerst opferte FidelJmthurn sein Land und sein Fürst dem französischen In-teresse/ hernach weil er einen größer» Vortheil beim Kai-ser sah/ verließ er die französische Parthei wieder und gingzur östreichischen über. Jenes bewirkte/ daß der Fürstvom Kaiser mit Entsetzung bedroht wurde/ dieses machteFrankreich in den verwickeltsten Verhältnissen der Abteizu ihrem unversöhnlichsten Feind. In dieser unsicher»Stellung zwischen seinen eidgenössischen Bundesgenossensuchte der Minister Hülfe von Außen; er schloß mit Oest-reich einen Schirmbund; aber auch hier trat ihm seine Unfä-higkeit im Erkennen der Verhältnisse wie seine staatsrechtlicheOhnmacht im Lande entgegen. Niemand wollte unter demKaiser dienen/ da der neue Bund beim Volk das größteMißfallen fand/ und Jener wurde über einen Fürstenunwillig/ der ihm Hülfe versprach/ die zu leisten er un-fähig war. Ein Minister/ der fremden Fürsten Regimen-ter liefern wollte und für sich selbst nicht zehen Mannhatte/ denen er trauen durfte! —Wir sehen Schwyz/ daskeine Religionsduldung erkannte und bei sich unerbittlichgegen alles verfuhr/ was nicht von der Scinigcn war/wie es reformirte Unterthanen gegen ihren katholischenFürsten aufwiegelt/ so lange denselben von ihren Rechtenund Freiheiten vorschreit/ bis das Land deßhalb gegenseine Obrigkeit in Bewegung kommt. Wie Zürich undBern/ zwei aristokratische Orte/ welche jede Aeußerungihres Volkes so haarscharf bemerkten und keine politische