gaben/ die Einten aller den Toggenburgern/ die Andernalles dem Abte zusprachen. Zürich und Bern forderten:daß St. Gallen seinen Bund mit Oestreich herausgebe;die Katholischen/ daß beide Städte ihr Protcktorium überToggenburg auf den Tisch legen sollten. Das Einzige/was die Einmischung in die Toggcnburger-VerhältnisseHütte rechtfertigen könne»/ wäre der Druck gewesen/ dendie Reformirten des Landes wirklich erlitte«/ und den zumildern und ganz aufzuheben Zürich als erster evangeli-scher Ort wohl befugt gewesen wäre; aber die Religion/die ihm sonst immer die Hauptsache war/ schien bei ihmjetzt nur Nebensache geworden zu seyn. ES ist wahr/ daßbeide Orte oft zum Frieden geneigt schienen/ und daskonnten sie wohl/ weil sie wußten/ -aß er doch unmöglichwäre/ und weil sie damit zugleich die starken Vorwürfemildern und abzulehnen suchte»/ die ihnen der französi-sche und östreichische Gesandte/ über ihr unbefugtes Ein-schreiten/ wie sie sich ausdrückten/ machten. Den Katho-lischen ist dagegen nicht minder vorgeworfen worden/ daßsie sich des Fürsten gleich Anfangs nicht eifrig genug an-genommen. Allein/ sobald die Humclwaldstraße verhin-dert worden war/ und derselbe mit Oestreich einen HülfS-bund geschlossen hatte/ so war ihr Interesse kein anderes/als die Neutralität; den neue Reichsfürsten hätten sielediglich dem Reichsoberhaupte überlassen sollen/ und so-mit würden sie herbei geführt haben/ was sich später zuGunsten St. Gallens aus dem wechselseitigen Verhältnißergeben. Zu diesem Hütte sie ihr bisheriges Verfahrengegen das Rcichsfürstenwesen/*) ihre Protestationcn ge-
Indem man berichtet worden, wie daß der Prälat von Muri inden ReichSfürsienstand soll erhoben werden und ein Gleiches mitdem von Rhcinau im Vorhaben le»; wie man nicht wissen mag,zu was für Absichten lolches in einer Eidgenossenschaft geschehe,also ist nothwendig, daß man einen Gegenakt sormire, sintemal