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sein lustiger Witz und seine heitern Einfülle würzten seineGastereien. Indem er auf diese Weise den Verstand unddie Sinne/ das Staats- wie das Privatintcresse befriedig-te/ wurde cS ihm möglich/ die KadreS der französischenPartbei allmühlig wieder zu bevölkern/ den spanischen Ge-sandten und den Nuntius in den katholischen NathSstubenimmer mehr und mehr zu verdrängen und den Einfluß derprotestantischen Fürsten bei den evangelischen Orten zuschwächen. ES wurde cinmüthig beschlossen/ im Vereinmit Frankreich von Oestreich das Veltlin wieder zu begeh-ren/ um es an Bündten/ dem cS bisher gehörte / wiederzurückzustellen/ für die Franzosen die Pässe offen zu hal-ten/ und Truppen/ die begehrt würden/ zu erlauben. Alsder Marschall nun alles erhalten/ was er gefordert hatte/meinten Viele/ welche seinen Aufwand sahe»/ er könntean die großen Schulden und Rückstände nicht nur Eini-ges/ sondern Alles bezahlen. Er versprach eS auch ganzzuversichtlich und wohlgemuth/ und sagte ihnen: c§ seyein voller Wagen für ihn auf dem Weg. Sobald diesesbekannt wurde/ lief eine solche Menge Solizitantcn aufsein Haus zusammen und bestürmten es dermaßen/ daßder Marschall und außerordentliche Gesandte sich durch eineHinterthür retten und nach Basel flüchten mußte. Balddarauf forderte er vom König seine Rückbcrufung/ indemseine Unterhandlung beendet sey.*).
») Er war nicht gern in der Schwell/ obwohl man ihn auch ga<stirtc. So heißt es in seinem journal Ne inu vie unter andermvon Bern: l-es Nernois ine krönt une inuFnikgus antobe et pulltont >a conseil nie vint sulucr eher >uvi an nenn cle In ville;ii me inensrent voir les kurtibcations, >u ioW uux ours, leurnreenul, leur bxllle, et I» kerrasse. kull INS vilircnt tronver e»corps en man lvxll, somptuesement prbpure ponr ni'^ küre fe-rkln ; gui Kit kort maxinkhue. hsour itivns plus <le troll es»«personnes s tadle, et y «lemeurasmes tont le jvur. II, sso.
Baffomoierre war I57S in Lothringen geboren. Seine Ael>