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1 (1834) Die Zeiten der dreizehn Orte / von Joseph Andres
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Alles unter einer prächtigen Chormusik, schönen Cantio-nen, und dem Kanonendonner der Bastillc. Die Kirchewar gedrängt voll.*)

Nach den politischen und religiösen Feierlichkeiten,nachdem der große AktuS geschlossen war, folgten einean einander hängende Neihe von Gastereien und Feten,die ihnen beinahe kaum Zeit ließen sich zu besinnen oderzu sich selbst zu kommen. Hier würden sie sich in der Prachtder Säle, in den köstlichen Düften der Speisen verlorenhaben, wenn eine lustige Tafelmusik nicht eine kleine Di-version gemacht und sie daran gehindert Hütte. Dort setz-ten sie die Pasteten in Erstaunen, welche gleich Spring-brunnen Wasser in die Höhe warfen, dessen zarte, feineDüfte sich über den Tisch und durch den ganzen Saalverbreiteten. Hier entzückten sie Vögel, welche aus denBlatten herausflogen und mit den an ihren Füssen Han-genden Schellen den natürlichen Gesang der Waldvögelvorstellten. Da waren sie von einem Desert überrascht,der alle Gaben der Natur aufs täuschendste vorstellte,und die schönsten Früchte und das geschmackvollste Zucker-werk in den zierlichsten silbernen Körben präscntirte, zwi-schen welchen die kleinen Söhne des Marquis de la Barde selbstin farbigte Zuckerdutten gehüllt, als Schauessen bei denHerren Gesandten herumgiengen, ihnen ihre kleinen Händezum Zeichen der Freundschaft und des Affekts gaben, wel-che man gegen eine hochlöbliche Eidgenossenschaft fühle.Sie wurden zwar niemals zur königlichen Tafel gezogen,

») Zürich logirte oder wurde logirt au pressoir ä'or, rus 8. Hir-tin. Bern in der laulwurg 8. vsrmsin, a lii tnrtune. Luzernuu ctieval rouxe, rus 8. lleiüe. Urt und Viel ä Irr crvix äs5sr. Schwyz, Unterwalden, Zug und GlaruS ü In viUsäs Uruxcllss. Basel, Schaffhausen und MühlhausenL I'kütsl äs rianärs. Freiburg und Solvt hurn ä Umax-!äs uvrre Dame. Appenzell kaih. a lu croix äs ker. Appell«zell und Stadt St. Gallen wie Uri. Abt St. Gallenund WalliS S >a xareille rue äe ßrenier 8- I.aärc.