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250 Krankheiten der Chemiker.
nen noch, sich Gesicht, und Körper ol'l mit. Sei-fenwasser zu waschen, die cingesammelten Sachenunter einem offen stehenden Schoppen aufzube-wahren und das Aussnchen und Sondern dersel-ben in treyer Luft vorzunehmen. Sie müssen end-lich öfters die Kleider wechseln, und wo möglichein mehr geregeltes Leben führen.
Vierte Gattung.
Krankheiten, die durch Dünste oder Körper-thoilchen aus den drey Reichen, dem Thier-,Pflanzen- und Mineralreich gemeinsamveranlafst werden.
Unter dieser Gattung sind die Chemiker, Apo-theker und Materialisten begriffen.
Krankheiten der Chemiker.
[Die metallischen Stoffe, mit denen die Che-miker umgehen, verursachen auf deren Körperund Gesundheit oft die nachtheiligsten Wirkungen.Leonhard von Capua erzählt, dafs Paracel-sus und van Heimo nt durch das Präparircu ei-ner gewissen Arzney gefährlich krank wurden.Die Verfertiger desSpiefsglases (Sous-Sulfure d'an-timoine) bekommen, wie Juncken*) bemerkt,Schwindel und Lungenschwindsüchten,— eine Folgedes Dunstes, den das Antimonium verbreitet, wennes über dem Feuer erhitzt, wird. Etmüller **)führt einen Fall an, der ihm selbst geschehen ist;er wollte nein lieh Olyssus von Antimo-nium ***) präparircu; die Tubulatrptorl.c, die erdazu brauchte, zersprang und verbreitete einen so.scharfen Dunst, dafs er davoii einen Husten be-kam, der ihn einen ganzen Monat hindurch nichtverliefs. Ein noch traurigeres Schiksal widerfuhrTakenius, Dieser hatte ncmlich eines Tags Ar-
Cfaynu expernn., Sect, V,
**) Tom. 1. de Tu-ssi, pag. 203-
***) Glyssns antimonii wurde durch Destillation eines Ge-menges von Schwefel, Salpeter und Antimonium bereitet. S.
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