274 Krankheiten der Wäscherinnen.
oder mit Trippermaterie verunreinigt ist, offenbar. schleghtpr wird. : —
' 'Tn England hat man Maschinen erfunden, ujn,
. ohne, &efahr der Ansteckung für die Wäscherin-nen, die schwarze Wäsche der Kranken zu rei-nigen. Es wäre sehr zu wünschen, dafs diese Ma-schinen allgemein würden; wenigstens da, wo La-® !; zarethe und Hospitäler sind, sollten sie nie feh-len. * *) —
Oft besorgen die Wäscherinnen auch das Rei-nigen seidener Zeuche; man läfst diese näm-lich von Schwcfeldampf durchziehen, wobeydas schweflichfc Sauerstollgas verschiedene unan-genehme Zufälle erzeugt. Man sehe hierüber denArtikel, worin von den Leuten, die in Schwefelarbeiten, gehandelt wird.
Oft läfst man aus Unvorsichtigkeit Näh- undSt eckna.de ln in der Wäsche stecken, ohne dar-an zu denken,- dafs die Wäscherinnen sich solcheleicht in,..die Finger- stechen, wovon sie nicht spl-ten bedeutende Geschwüre bekommen. Eine ei-gene Erscheinung ist cs, dafs oft ein solcherkörpe^l^jijjfb • ®i ne Zeitlang im EFei^iQlrcaufhafl’^gka pn, ohne grofse Reh w r pfrdezu v.OE^rf^mK^n, 'Ütan zog ohnläng-st>emgrA$c-scherin igne Iß^hhadcl aus der Hand, weloEo apyeyMonate dariR,-gestockt hatte. Die Persei};whattenur unbedeniendA‘Schmerzen davon veppü.rt. ,-jnder AschR lindep sich oft Gl-as-slü&jsjclj&n»Knochensplitter, imd dergleichen, wodurch sichdiese Leute oft üble Verwundungen zuzichcii. Umdies zu vermeiden, sollte man die Asche vor demGebrauch immer durchsieben.
Die Wäscherinnen leiden ferner an dem ge-WöhnhchenJJebel, welches die Folge des zu langen. S'tielie^klsilt .näR.pihch an Blattern und Geschwüre an
' ‘iTt' Deutschland in den Papiermühlen
"'fandst bekannten Waschmaschinen zum-^Wasch-'eü 'der Lümp6n', welche in einer Quirlvorri ch-
• t.u-ri£ (£5jiei* :: W«lle 'mit Armen oder Schlägeln) zuni Durchar-'Ixfrfen Und r * 2 Üm ; -Ausfirigeh der.Lumpen bestehen.,,, entsprechen
V. . ; , , . S,