Krankheiten der Wasserträger. 279
Man bedient, sich zum Walken großer'"^-Tröge, welche mit einem feiten Thon, oder der gsogenannten Walkererde und einem Zusatz-vonFett und Ocl angefiillt sind, ln diesen'Trögenwird Wolle und Tuch gewalkt und dann wiedermit Seile ausgewaschen. — "
Der beständige Aufenthalt an kalten undföireh-ten Ortet erzeugt natürlich bey den Walkernalle difc Krankheiten, die von unter drück'—t er Tr ans p'i r a 1 i o n herridiren. Katarrhe, 'Brüsteilüsse, f Rheumatismen, Zahn- und KoplstrfdftÖ--- 7 '* :zenv , n 3i\ifterdem linden sich häufig • v bfc^4lÜieuGeschwüre; an den Beinen und ErweifceSfiüSg des "llerzeris; -Morgagni behauptet, dafs'lsierVielenLungenkrankliciten ausgesötzt“ scyiii. - DtCMShdedieser Arbeiten zeigen, besönddrs'-iih WÜftfer, oftRisse in der Haut,' welche durch die tilaiinhulligo t:Erde, die sie ühansAb^btzt unter deri Händen ha-ben, meistens , ’nöeh r ‘Wrsbhlimmert werden. '
Die Walker müssen sich äußerst reinlich i$8-‘ten, trockene KleSdFi trügen und so viel'als irte ? g-lich die Ausdünstung der Haut, welche durdh iFft-' :
Gewerbe so sehr gehindert wird, zu erhaltet
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Krankheiten der Wasserträger. 1 v 0i :l
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Mancherley Krankheiten entspringen aus dein 'Geschälte dieser Leute. Das meistens sehr kalte,oft zu Eis gefrorne Wasser, welches sic beständigbenetzt, hindert die Ausdunstung der Haut, ja, esunterdrückt sie oft gänzlich. Dieser Ucbelstandveranlaßt Schnupfen, Brustkatarrhe, Koliken, Was-sersucht upd Rheumatismen. Die Hautdecke ilu'erSchultern ?1 auf welcher das Tragband oder dasQüeerliplfc^äullicgt, woran diese Art Lastträger dioWüssereimbr befestigen, ist oft gan% verhärtet undmit Schwielen bedeckt.
Die Wasserträger müssen, mit besonderer Sorg-falt auf frotjeene Kleider sehen. Ein sehr wirk-sames Mittel, um die Ausdünstung wieder in'Gang'zu bringen, ist das Froltircn am ganzen Leihe