$80 Kr arikh. durch d. Zerschlagen d. Kalme etc.
init einem Stückchen Flanell; dies solltensie eigentlich j c d c n A b e n d thun und sie würden sichbesser dabey befinden, als bcy den schweifstreikbenden Tisanen, welche ihnen den Magen allzusehrschwächen. Recht gut bekommt, diesen Leuten eineMischung von etwa vier Löffel voll Brannt-wein unter einem Schoppen Wasser. Umden Druck des Tragbands auf ihre Schultern zuvermindern, müssen sie ein Kissen von Pferdehaa-ren unterlegen. —
Mehrere Schriftsteller behaupten, dafs dieWasserträger in Alexandrien fast nie diePest bekämen, ,—
Krankheiten der Leute, welche das Zerschla-gen von Kähnen und Flöfsen besorgen.
Da diese Leute beständig im Wasser stehenmüssen, so ist es kein Wunder, wenn sie allenden Krankheiten, und zwar in einem bedeutendenGrade, ausgesetzt sind, welche durch die Feuch-tigkeit entstehen, Nicht selten fallen bey ihrerArbeit Verletzungen an den Beinen vor, die in Ge-schwüre ausarten uud schwer zu heilen sind,Fourcroy erzählt einen Fall, w'o ein solcher Ar-beiter sich mit einer Axt, (deren diese Leute sichZum Loshauen der einzelnen Bäume des Flofsesbedienen) dergestalt in das Bein hieb, dafs eineheftige Entzündung und in Folge derselben ein Ge-schwür entstand, welches erst nach Verlauf vonzwey Monaten geheilt wurde, Vermulhlich aberwar die Krankheit darum so langwierig geworden,weil der Arbeiter den Muth oder vielmehr die Un-vorsichtigkeit gehabt hatte, nach dem Vorfall nocheine Weile im Wasser stehen Zu bleiben und da-her das schlammige schmuzige Wasser in die.Wunde hatte eindringen können. —
Diese Leute müssen ihre Beine mit grobenStiefeln von wasserdichtem Leder verwahren, vonZeit zu Zeit etwas Wein oder Branntwein trinkenund trockene Kleider anzichen, sobald ihre Arbeitbeendigt ist, —