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286 Krankheiten der Fischer.
Es verstellt sich, dafs diese Leute im Heraus-gehen : aus den heifsen Badstuben vorsichtig seyumüssen, um nicht plötzlich in die Kälte zu kom-men und sich durch uuterdüekten oder zurückge-tretenen Schweifs Krankheiten zu-zuziehen. —
Krankheiten der Bischer.
[Wenn der Ackerbauer den Völkern ihre un-entbehrlichste Nahrung schallt, so ist auch der Fi-scher,wenn nicht in gleichem Grade, doch höchstnützlich für 'den Unterhalt seiner Mitmenschen.Ihm, der die Bewohner der Flüsse und Seen zumGebrauch; Und zur Zierde unserer Tafeln herbey-schafFty und für manche Gegenden die fast eben sonöthigc Nahrung gewinnt, als das Brod, ihm sindwir Hank und Sorge für die Erhaltung seiner Ge-sundheit schuldig, Das Festland allein würde nichthinreichen, die Millionen von Menschen, zu ernäh-ren, verschaffte nicht das Meer uns reiche Ausbeutedurch die unendliche Menge von Fischen, welchedie Fischer aller Küsten ihm abgewinnen. Seltenleiden daher die See- und Hafenstädte so viel vonden Schrecknissen einer Hungersnoth, als die Ge-genden der-Binnenländer. Manche Völker leben fastausseMiefelich von Fischen; so z. B. die Küsten-b^w«fcrf&* 'Rothen-Meere; Sie lassen ihre Fi-sche’ äwpchödie Sonnenstrahlen auf heifsen Steinenfcöolieü -Und geniefscn sie anstatt des Brodes. Wirheben hieraus, dafs der Fischer, aufser dem Rechte,welches er als Mensch auf die Sorge des Arzteshat,'auch seines nützlichen Gewerbes halber Auf-merksamkeit verdiente... -Der Arzt, welcher einenkranken Fischer behandelt, sollte stets alle dieUebel und Beschwerden dieses Gewerbes vor Au-gen haben. Er* sollte 'daran denken, wie der Fi-scher Sturm und Wind-; die . Kälte des strengenWinters und die drückende Sonnenhitze ertragenmufs, wie er dabey nur mit elender Kleidung be-deckt, ohne Regel und' Ordnung lebt und desNachls hinaus an die stürmische See mufs, wäh-rend andere Arbeiter im sanften Schlaf von ihrem