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! nach den vorhergegangenen Ursachen, nicht nach dem Gefühle desl Kranken. Herr Tiffot sagt, die beständige Wirkung einer fau-- len Materie in den Gedärmen bestehe allemal in einer außeror-; deutlichen Schwachheit.
Von dem Pöbel wird der Mangel der Kräfte aus der bloßenGegenwart der Krankheit geschlossen. Daher will der Pöbelin hitzigen Krankheiten immer stärken, weil er sieht, daß man! schwach ist, wenn man krank ist, und darum kommen Millio-! nen Menschen um ihr Leben. Aber er sieht nicht, daß in deri Aufnahme der Krankheit nichts schwächt als die Krankheit,i und daß man den Kranken nur dannzumal stärkt, wenn man! die Krankheit hebt.
Der gänzliche Mangel der Kräfte ist oft sehr gefährlich,aber er ist es nicht ohne Ausnahme. Man weiß, daß die ver-schiedenen Gattungen des eigentlichen Scorbuts durchaus mit, sehr großen Blödigkeiten und ungemeiner Niedergeschlagenheitdes Geistes verbunden sind. Nach und nach wird diese Blö-^ digkeit so groß, daß der Kranke bey den unwichtigsten Anlässen,
> bey der geringsten Leibesübung, bey dem bloßen Aufrechtsitzen"in Ohnmachten sinkt, die tödtlich sind, wenn man ihn nichtplötzlich niederlegt. Diese Erscheinung ist in England bey scor-butischen Matrosen sehr gemein, die nach einer langen Schifffahrt^an das Land gebracht werden.
In andern Fällen ist eine sehr große Entkräftung gar nichtgefährlich. Sehr oft habe ich Ohnmachten, und zuweilen Con-vulsionen auf eine Aderlässe folgen gesehen, die sogleich nachge-lassen, als man den Kranken in eine horizontale Stellung ge-bracht. Ich habe sehr oft Weibspersonen von allerhand Mut-terbeschwerden so erschlafft gesehen, daß sie nicht drey Schrittein ihren Zimmern ohne Schwindel, Athemlosigkeit, Ohnmachtoder Convulsionen machen konnten. Andere habe ich im Ge-spräche einsinken gesehen; und dennoch wurden sie gesund. ^
Die Temperamente verdienen in der Reihe der besondern Zei-chen in den Krankheiten eine Stelle, weil ihr Einfluß auf ge-wisse Umstände in den Krankheiten wichtig ist. Ich versteheunter Temperament überhaupt diejenige Beschaffenheit des Kör-