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der Nahrlkng verkittet. Daher nehmen alle schwächlichen Kin-der, die man mit dem Brey nicht getödet hat, sehr merklichan ihrem ganzen Leibe ab, indem ihr Bauch immer wächst,und sie folglich in die Verknüpfung verfallen. Der Brey istdie garstige Quelle der meisten Uebel, der Ungestalt und desTodes der Kinder; aber zum Unglück gründet sich, wenigstensbey bürgerlichen Weibern, der Stolz sehr oft auf die Fettigkeitihrer Kinder, und darum überfüllen sie, in der ungewissen Hoff-nung diese drollige Leibesgestalt den Kindern zu erzielen, ihreMagen, mit dem auch oft für Erwachsene unverdaulichen Brey,weil sie nicht begreifen können oder wollen, daß alle Speisenerst dann zur Nahrung werde», wenn sie verdaut sind. Derweise Plutarch sagt, die Spartaner haben ihren Kindern sowenig zu essen gegeben, damit ihr Körper recht groß wachse.Philopoemon zwang die Spartaner, die Manier ihre Kinderzu nähren, aufzugeben, weil er wohl wußte, sagt Plutarch,daß sie sonst immer eine große Seele, und ein erhabenes Herzhätten.
Ueber die Nachtheile der Butter finde ich mich nicht veran-laßt etwas zu bemerken, weil eS in der Schweiz, nicht wiein Deutschland und in Holland, üblich ist, die Butter bey derMahlzeit zu speisen. Die wenigsten unter uns genießen dieselbe,wie die Engländer, bey dem Frühstücke, oder vielmehr sieht manunsere Fresser mit der Butter ihr Frühstück beschließen. InNiedersachsen und im Brandenburgischen, wo man sich mehren-theils, anstatt der Nachtmahlzeit, mit einem leidigen Buttcrbrodbegnügt, und in dasselbe so verliebt ist, als die Engländer inihren Punch, fühlen die Leute von dem Mißbrauch ihrer meistgesalzenen und oft schon verdorbenen Butter, ein höchst bit-teres, und abscheulich riechendes Rülpsen.
Auch der Käse ist in der Schweiz weniger geachtet als inDeutschland und in Holland, und darum habe ich seitdem nochoft gelächelt, daß man mir in Deutschland unendlichem«!« vonKäse zu sprechen anfing, wenn man von etwas sprechen wollte,das über den Gesichtskreis eines Schweizers nicht hinweg sey.Wir haben überhaupt zwey Arten von Käse, die sich in viele