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^ per äußert, den Schleim schmelzt, öffnet, verdünnert und zer-" theilt. Aber Boerhave sagt auch, daß der Zucker durch dieseallzugroße Schmelzkraft unsere ölichte Theile zu sehr auslöst,mager macht, und wegen der allzugroßen Erdünnerung derSäfte schwächt, und die festen Theile schlaff macht. Manmuß sich daher nicht verwundern, daß Fracassini unter die ent-fernten Ursachen der Hypochondrie auch den Zucker zählt. Aberdarüber muß man sich wundern, daß LinnäuS sagt, Leute, diegerne Aucker in ihren Speisen hatten, seyen recht alt ge-worden.
Auch die Gefässe, deren man steh bey der Zurichtung derSpeisen bedient, können dem Menschen schädlich werden.Man wird hier sogleich an die schädlichen Wirkungen denken,die man dem Gebrauche der kupfernen Gefässe zuschreibt,weil man das Kupfer für ein wahres Gift hält, das vonbloßem Wasser aufgelöst werden soll, und weil man gesehenhaben will, daß Speisen, die in unverzinntem Kupfer gekochtworden, oder zu lange darin gestanden haben, ein entsetzlichesBrechen wirken, und weil auch wenige Grane Kupfer einBrechmittel sind. Man schrieb noch ganz neulich in den öffent-lichen Zeitungen aus dem Meklenburgischen: „Wir hatten dieseTage hindurch in hiesigen Gegenden einen überzeugendenBeweis von der schon längst beobachteten Schädlichkeit derunverzinnten kupfernen Gefässe, worin Speisen zubereitet wer-den. Der zu Großenlukner wohnende Holländer brachte un-längst sogenannte Basche oder saure Käse auf den Marktplatzin Güstrow zum Verkaufe. Alle, welche von denselben etwasgenossen haben, empfanden die üblen Folgen davon, die inErbrechungen, Convulflonen und andern Uebeln bestanden.Der Kreisphysikus, Herr Doctor Brun zu Güstrow, dem einTheil dieser Käse übersandt wurde, urtheilte sofort, daß dieUrsache dieser Zufälle nirgends anders als in dem küpfernenGefässe zu suchen sey, worin diese Käse coagulirt wurden.Dem Berichte dieses Arztes zufolge, ward hierauf untersagt,sich ferner bey Verfertigung der aus Milch bereiteten Speisenkupferner Gefässe zu bedienen." Nun frage ich , mit aller ge-