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ziemenden Achtung für die Redlichkeit des Käfesuden zu Gros-senlukner und den BeobachtungSgeist des Herrn KreiSphysikuSzu Güstrow, ob denn in diesem sauern Käse selbst nicht unab-hängig von dem Kupfer die Ursache dieser Zufälle habe liegenkönnen? Wenigstens hat der zum Nachtheil der gemeinnützigenWahrheiten unlängst verstorbene Leibarzt Eller vor der königli-chen Akademie der Wissenschaften in Berlin mit einer seltenenGründlichkeit gezeigt, daß der Gebrauch der küpfernen Ge-fässe nicht so allgemein schädlich sey, wie man aus Güstrowschreibt.
Die erfahrensten chemischen Aerzte, sagt Herr Eller, Habenniemals etwas Schädliches an dem von allen fremden Thei-len gereinigten Kupfer entdecken können. DaS brennende undgiftige Fressen der Metalle komme einzig und allein von denAuflösungsmitteln, durch welche sie in Salze oder Vitrioleverwandelt ivorden. Alles Metall, welches nicht durch die mi-neralischen Säuren aufgelöst wird, sondern dessen Auflösungdurch die Wirkung eines aus einem andern Naturreiche genom-menen Auflösungsmittels verrichtet worden, kann keine giftigeEigenschaft auf solche We se annehmen. Zwey Stunden langin einem küpfernen Kessel gekochtes Brunnenwasser verriethnicht den geringsten Absatz von Kupfer, weder durch den Ge-schmack, noch durch die chemische Untersuchung. Bier, Milch,Rindfleisch nebst dem gehörigen Salz, Kohl und gelbe Rüben,Speck, Birnen und Aepfel ließen, auf eben diese Art gekocht,jene an sich selbst, diese in ihrer Brühe durch das Ausdäm-pfen , durch die Calkination und Extraktion, nichts von Ku-pfertheilchen blicken. Auch die Pflanzengewächse, welche eineArt eines flüchtigen Alkali bey sich führen, z. E. Zwiebeln,Knoblauch, Meerretig mit Fleisch gekocht, haben nicht die ge-ringste Anzeige von einer Färbung an der aus diesem Koch-werk gezogenen Asche geäußert, und also war keine Auflösungvon Kupfer geschehen. Eben das hat Herr Eller mit einersonst säuerlichen Marmelade von dem ausgepreßten Fliederbee-rensaft, zu dem man die großen blauen Pflaumen nimmt, miteinem in dem kupfernen Kessel, als dem gewöhnlichen Kochge-