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! bruch nennt; es bleibt aber auch fast kenne Säure zurück, son-dern nebst einer gewissen Wässerigkeit erine Menge eines zähen,dichten, süßen Wesens, das, wenn es gedorrt und ins Feuer^ geworfen wird, sehr leicht brennt. Sogar die ganz schlechtenNiederungarischen Weine haben nicht so viele Säure und tar-tarische Unreinigkeit, als die Rheinweine. Ueberhaupt beför-dern starke Weine die Eßlust; die süßen und ölichten beförderndie Verdauung mehr als die spirituosen. Aller Wein ist in demgesunden Zustande das Gegengift des Fleisches, weil der Wein, das Alkali nicht so sehr entwickelt als das Wasser, und ihmin den meisten Fällen durch seine Säure widersteht. Nogers hat inIrland langsame und faule Fieber bey Leuten entstehen gese-hen, die zu dem Fleische nur Wasser tranken.
Die süßen Weine, welche ihre Gährung nicht vollbrachthaben, und daher sehr leicht in eine zweyte Gährung verfal-len und verderben, sind fast wie die neuen Weine, harntrei-bend, sie machen sehr oft Krämpfungen in der Blase, Harn-strenge, und wie ich mehrmals gesehen, bey einigen fast einenordentlichen Tripper. Au den angeführten gemeinen süßen Wei-nen , gehören aber die Französischen, Italienischen, Spani-schen und Persischen Weine nicht, die man eben darum, wennsie noch Most sind, um einen guten Theil über dem Feuereinsieden läßt, damit sie sich nachher nicht stoßen, und langeZeit süß bleiben. Unter die säuerlichen Weine gehören über-haupt auch die besten deutschen Weine, der Rheinwein undder Moselwein, bey deren Destillation man ungefähr den drit-ten Theil Spiritus bekommt, da hingegen das klebrige zurück-bleibt und wie Essig schmeckt. Der noch nicht alte Rheinweinführt sehr vielen Weinstein, daher man vormals geglaubt, dieMenge der Steinkrankheiten in den deutschen Domstiften erklä-ren zu können, wo man fast nichts als Rheinwein trinkt.Aber Herr Doctor Schmid hat gezeigt, daß der Weinsteinunschädlich, und im alten Rheinweine ohnedem keiner ist; dieSäure des Rheinweins hält er für eben so unschuldig, da sieselbst in der viel reinern Essiggestalt unschädlich ist. Daß derStein aus dem Gebrauche des Rheinweins entstehe, verwirft