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dem Bette nehme; dabey hatte er auch seine natürliche, zwarsparsame, doch fertige Oeffnung. Aber bald darauf verlor die-ser mächtige Geist alle Empfindlichkeit; die sämmtlichen Ver-richtungen seiner Maschine nahmen ab; endlich hörten sie auf,nachdem eine ganze Woche hindurch alle Merkmale eines ver-nünftigen Geschöpfes bey ihm verschwunden waren. Er starbin seinem zweyundfünszigste» Jahre.
Dieses wunderbare Urbild der Größe und möglichsten Tiefedes menschlichen Geistes hat Herr Jth geöffnet. Er fand dieHirnschale sehr dünn, und das Gehirn mit seinem Hintertheileungemein groß. Die Gefässe der harten Hirnhaut waren sehrvoll, und besonders der obere der Länge nach liegende Blutbe-hälter. Zwischen der harten Hirnhaut und der dünne» Hirn-haut, zwischen dieser und dem Spinnwebshäutlein fand HerrJth ungefähr zwey Unzen Wasser. In den zur Seite lie-genden Hirnhöhlen fand er sieben bis acht Unzen Wasser; indem dritten anderthalb Unzen, und in dem vierten anderthalbUnzen. Folglich hat ein Pfund Wasser aus einem so großenGenie ein Thier gemacht.
Man sieht aus allen diesen Beobachtungen und Erfahrun-gen, wie gefährlich allzustarke Anstrengung des Geistes demMenschen, besonders in einem stillen und einsamen Lebenist; wie thöricht wir sind, uns todt zu arbeiten, um leben zukönnen, oder uns das Leben zu nehmen, um unsterblich zuwerden; wie viel besser es für die Gesundheit wäre, ein Holz-hauer zu seyn, als ein Gelehrter; wie viel näher die untereinem frommen und einfältigen Völklein schläfrig und zweifel-los ihre Sonntagspredigt anhörende Milchmagd dem höchstenGlücke ist, als eine bey dem hellen Sonnenschein von Konstan-tinopel bis in Mahomeds Paradies uns entzückende Lady Ma-rie Morthly Montague; warum Rousseau den Menschenfreundam Oronokostrom lobt, der zuerst die Breter erfunden hat,zwischen denen man den Kindern den Kopf lang und flachklemmt, und sie vor dem gefährlichen Wachsthum des Geistesverwahrt; warum endlich dieser so wenig verstandene Weisesagen durfte, wenn die Natur uns wirklich bestimme gesund