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mit der zweiten die Richtung zwischen der Scrivia und demMonte Rotondo halten, diesen Bergrücken in der Flanke derfranzösischen Armee ersteigen und sie dann in Flanke und Rückenanfallen; General Fröhlich mit der dritten Colonne sollte eben-falls das rechte User der Scrivia cotoyiren und, nach der Ver-einigung mit der ersten Colonne, alles versuchen, um den Rück-zug des Feindes abzuschneiden oder unmöglich zu machen. —Suwarow hatte unterdessen, wie wir schon wissen, an Melasden Befehl zum Anmärsche gesandt, und als er ihn in derHöhe von Busctto wußte, ließ er ihn auffordern, sich rechts zuhalten und Novi anzugreifen, während die Russen und Krayihren Anfall westlich dieses Ortes erneuern sollte. Melas, dermit seiner dritten Colonne marschirte, konnte aber seine Anord-nungen nicht mehr ändern; um indessen der Absicht SuwarowSso viel als möglich zu entsprechen, ließ er nur die BrigadeLaudon seiner Colonne der Richtung Mitrowöky's folgen, umihn zu unterstützen, und wandte sich mit dem Reste der Fröh-lich'schcn Colonne gleich rechts gegen den zwischen Novi undFormigaro streichenden Rand des Plateau.
Die Franzosen hatten die vorgebogene Stellung ihres rech-ten Flügels, welche derselbe durch die Offensive der DivisionWatrin bekommen hatte, nicht früh genug geändert. Durch dieimmerzu neuen Angriffe der Russen war die Division Watrinfestgehalten worden. Es mochte 2 klhr Nachmittags seyn; derKampf hatte auch hier schon 2 bis 3 Stunden gedauert; erhatte die ursprüngliche Ordnung beider Theile in einem hohenGrade zerstört, und aus der geometrischen Gleichheit einerSchlachtordnung ein buntes Getümmel werden lassen. Unter-dessen zog Melas mit seinen Kolonnen ruhig seine Straße.Als die Franzosen ihn ansichtig wurden, hatten sie noch ebenZeit, ihre fehlerhafte Stellung zu ändern. Einige Bataillonsrückten an die Plateau'ö, um das Ersteigen zu verhindern,während die andern nach dem Rücken des Monte Rotondo zu-rückeilten. — So begann nun der Schlußact des großen Trauer-spiels. Der Widerstand der Franzosen war am Rande desPlateau's von keiner langen Dauer, und der eilige Rückzugnach den Höhen machte schon einen schlimmen Eindruck aus dieTruppen; als sie aber diese erstiegen hatten und nun dieschwarzen Wolken der von mehreren Seiten anrückenden So-lennen unter Melas entdeckten, verließ die Standhaftigkeit dieDivision Watrin und sie eilte, anstatt Fronte gegen die ColonneFröhlich, die Melas in Person geführt, zu machen, weiterzurück gegen das Centrum der Stellung zu, um sich dem Kreise